Wieder eine Klage gegen die Streckensperrung gewonnen!

Hennickendorf- Ahrensdorf! Klage gewonnen!

Wie gerade durch die Klägerin bzw. den Anwalt erfahren, hat das Verwaltungsgericht Potsdam einen Beschluss in der Sache Streckensperrung zwischen Hennickendorf und Ahrensdorf getroffen.

Das Gericht sieht die Sperrung der Strecke als nicht verhältnismäßig an.

Auch der Versuch die Sperrung als „Testsperrung“ zu deklarieren lässt das Gericht nicht zu.

Natürlich hat der Landkreis Teltow-Fläming die Möglichkeit gegen den Beschluss Beschwerde einzulegen. Das muss abgewartet werden!

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Weitere Informationen folgen.

Danke an die Klägerin, die mit unserer Hilfe dies möglich machte.

11 Gedanken zu „Wieder eine Klage gegen die Streckensperrung gewonnen!

  1. Wer hat hier was genau gegen wen gewonnen? Die Anwohner, die Umwelt und der Klimaschutz haben jedenfalls eher nicht gewonnen – fällt uns schwer da Freude zu entwickeln! Schade, dass die Verwaltung anscheinend nicht sorgfältig gearbeitet haben und formale Gründe dazu führen, ein in der Sache richtiges Handeln zu unterbinden! Jetzt darf wieder jeder nach Herzenslust die Zukunft verfeuern: Champagner!

    • Wenn aus Klimaschutz- und Umweltgründen gesperrt werden soll, warum dann nur Motorräder? Dann bitte für alle Verbrenner. Das Argument zieht nicht. Sorry.

    • Es ist eine Frage der Gerechtigkeit. Einfach eine Gruppe ausschließen nur weil sie mir nicht gefällt ist UNGERECHT. Allein schon dass so etwas wie eine einseitige Streckensperrung überhaupt möglich ist ist ein Skandal.
      Ein Gewinn besteht schon allein darin, dass nun auch wieder Fahrzeuge dort fahren dürfen die nur die Hälfte an Sprit verbrauchen und nun sogar 16-Jährige mit 125 ern eine Chance auf Mobilität haben.

      • Gerecht ist, wenn jede/r das leistet, was ihr/ihm zugemutet werden kann. Gerecht ist, wenn diejenigen, die einen Beitrag zum Überleben leisten können, dies auch tun. Gerecht ist, wenn die jetzt Lebenden den morgen Geborenen eine Lebensgrundlage übriglassen, statt alles jetzt zu verfrühstücken. Ja, selbstverständlich sollte das auch den PKW-Verkehr einschränken, wer zweifelt denn daran? Aber mit dem hier geäußerten Gerechtigkeits-Begriff ließe sich auch formulieren: Warum sollen wir in Deutschland auf Kinderarbeit verzichten, wenn diese auf der Südhalbkugel (leider!!!) weit verbreitet ist? Warum sollte es verboten sein, Frauen wie Sklaven zu halten, wenn dies andernorts (leider!!!) „normal“ ist? Warum akzeptieren wir ein restriktives Waffenrecht, wenn doch die USA uns zeigen, wie man „Freiheit“ bis zur Selbstzerstörung pervertieren kann? Oh ja, wir freuen uns sowas von, dass der bvdm endlich das Recht für die drei 16jährigen 125er-Fahrer erstreiten konnte und jetzt hunderte ü50-Jährige aus reiner Solidarität die Strecke völlig uneigennützig mitbenutzen!

  2. „….. Ja, selbstverständlich sollte das auch den PKW-Verkehr einschränken, wer zweifelt denn daran?…..“
    Für einen Moment dachte ich schon du hättest Verstanden. Aber dann, Kinderarbeit, Misshandlung von Frauen, Waffen in den USA, das alles im Zusammenhang mit Streckensperrungen für Motorräder? Da läuft doch irgendetwas schief.
    Wenn man eine Strecke sperrt oder einschränkt, dann doch bitte für alle, die diese Probleme verursachen, also für ALLE KFZ. Wenn schon differenziert werden soll, dann höchstens zwischen E-betriebenen Fahrzeugen und Verbrennern, das würde auf das Problem bezogen Sinn ergeben, aber nicht zwischen zwei oder Vier Rädern.
    Übrigens, die geschilderten Ungerechtigkeiten wie Kinderarbeit, Frauendiskriminierung und auch die Waffengesetze in den USA usw. werden von uns Motorradfahrern genauso wenig akzeptiert und gebilligt wie von den meisten Menschen. Das hat nichts mit der Art der Fortbewegung zu tun.

  3. Wir stimmen Beates – zugegebenermaßen zugespitzter Kritik zu. Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung, keine Freiheit ohne Vernunft und keine Freiheit zulasten anderer. Die Herausforderung besteht darin, notwendigen Alltagsverkehr von nicht notwendigem Freizeit-Verkehr zu trennen. Das ist nicht leicht, aber es wäre schon sehr verwunderlich, wenn vor allem an den Wochenenden die Herren der Schöpfung in Kutte und auf blankpolierten Motorrädern unvermeidlichen Alltagsverkehr produzierten. Im Kern hat Manni recht: Bei bestimmten Strecken, die „touristisch“ überrannt werden, müsste „Anlieger frei“ gelten und für alle anderen zumindest fossil bewegten Fahrzeuge unabhängig von deren Bauart „Durchfahrt verboten“ gelten…
    Meldungen von heute: Gletscherabbruch in Italien: Folge des menschengemachten Klimawandels. Korallensterben weltweit: Folge des menschengemachten Klimawandels.
    Es fasse sich jeder an die eigene Nase…

    • Und was ist mit Rauchern, die anderen Leuten taeglich die Freiheit nehmen frische Luft zu atmen ?
      Geruchsemisssion, wie Tabaksqualm machen auch KRANK. Stichwort passiv Rauchen!!! Co2 Ausstoß durch Holzkohkegrills .. All diese Emissionen tragen auch zum Klimawandel bei. Wo kommt denn der Strom her, den man fuer PCs, Handy braucht, mit denen Leute hier posten. Das wollen aber viele nicht wahrhaben, spielen es runter.

      Ich denke wenn solche Strecken Verbote fuer alle Verbrenner gelten würden, würde ich das 100%akzeptieren. Aber die einseitige Beschränkung auf Motorräder ist das was mich aufregt und damit bin ich nicht alleine.

  4. @Beate,@Peter und alle anderen Umwelt-/Klimaschuetzer : ich gehe mal ganz stark davon aus, daß ihr Nicht Raucher seid.. Denn fuer die Produktion einer einzigen Kippe werden 14 gramm CO2 produziert, deren Verbrennung erzeugt wiederum Co2.. Der Rauch einer solchen Zigarette erzeugt zwar keinen Laerm aber Gestank, was wiederum mich belaestigt..Mir wird es schlecht, wenn ich Morgens auf dem Weg zur Arbeit die ganzen weggeschnippten Kippen sehe.

    Wenn ich im Biergarten sitze odern an der ÖPNV Haltestelle bin ich Rauchern schutzlos ausgeliefert.

    Viele Raucher, rauchen auch da, wo es verboten ist, zb.. In Bahnhöfen. Ich bin dafuer, das Rauchen grundsätzlich zu verbieten ueberall. Weil Nichtraucher zb. in Biergarten nicht vor dem Gestank geschützt sind und wenn alle meinen Sie hätten ein Recht auf Ruhe ohne Laerm, dann moechte ich auch vor Geruchsemissionen durch Qualm, Parfüm, usw in vollen Bussen und Bahnen geschützt werden.

    Es ist bewiesen, daß Verbrennung von Zigarettentabak auch Einfluss auf den Klimawandel hat.

    Also sobald Rauchen in der Öffentlichkeit unter Strafe verboten wird und parfuemierte Menschen nicht mehr im ÖPNV befördert werden, gebe ich das Moped fahren auf. Sofort.

    Mein Motorrad ist Baujahr 2021 und erfüllt Euro5!

    • Da habe ich schon was ganz lustiges erlebt. Ich wurde einmal von Nicotinabhängigen während sie ihre Drogen konsumierten (ich weigere mich das verharmlosend einfach als „Rauchen“ zu bezeichnen) angemacht warum ich mit meinem Motorrad so rumstinken und die Luft verpesten würde. Wahrscheinlich waren sie beleidigt weil ich in deren Drogenkonsumzone das Aroma verdorben habe.

      • @Manni, ja da hast Du Recht. Ich fahre u. A. auch deswegen Motorrad weil ich keine Lust habe in der Bahn neben jemanden zu stehen, der eben vor dem Einsteigen noch ne geraucht hat.. Die Kippenmeere in DEN Gleisbetten sehen scheisse aus und die Reinigung der kostet der Bahn, dem RMV, FVG OVG ne Menge Geld. Warum werden hier keine Kollektivstrafen ausgesprochen zb. Testweise keine Raucher mehr in den Bah hnhoefen., also nur testweise fuer sagen wir wochentags von Januar bis Dezember.

        Ich finde, das Beispiel mit den Rauchern ist ein gutes Beispiel. Jeder Mensch hat EIN Recht auf Ruhe und Entspannung. Ich fühle mich durch Raucher stark belaestigt. Warum muss ich mitrauchen, ohne das ich es will.?

        Mein Motorrad erfüllt Euro5. Alles ist im Original Zustand. Der Umwelt und scher gesundheitsschaedigende Zigarettenqualm wird nicht gefiltert, den muss man als Nichtraucher atmen ob man will oder nicht.

    • ‚türlich sind wir Nichtraucher – was denkst Du denn? Außerdem haben wir Ökostrom, ernähren uns bio, regional und saisonal, wenig Fleisch… – was willste noch, Ragnar? Unsere Fahrräder sind irgendwas 1997 und erfüllen jetzt schon Euro 17! 😉

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