Kommentar zum Verhalten einer Gruppe Menschen

Es sind schwere Zeiten für die Menschen überall auf der Welt.

Scheinbar trifft es die Gruppe der Motorradfahrer besonders hart. #stayhome  Die Winterpause ist gerade vorbei und die Saisonkennzeichen glänzen im Sonnenlicht. Aber man soll zu Hause bleiben. Es juckt in der Gashand und auch das Wiedersehen mit Freunden wäre schön.

Wir haben uns ja die Mühe gemacht zu prüfen, in welchen Bundesländern, eine Ausfahrt unter Einhaltung der Regeln zulässig ist. Auch stehe ich auf dem Standpunkt: wer fahren möchte, sollte dies tun.

Was ich gar nicht gut heiße, sind Menschen, die sich bei Pausen versammeln und dann noch sehr eng zusammenstehen. Mindestabstand oft Fehlanzeige. Das ist nicht das, was man unter Respekt den anderen gegenüber versteht.

Irgendwie ist es ähnlich wie mit den Motorradfahrern, die Strecken als Rennstrecken nutzen. Die wissen, dass es nicht richtig ist, machen es aber trotzdem.

In mir ist immer noch der Revoluzzer aus der Jugend.

Aber ich möchte euch trotzdem bitten, euch der aktuellen Zeit entsprechend zu verhalten.

15 Gedanken zu „Kommentar zum Verhalten einer Gruppe Menschen

  1. Also wir waren am Sonntag unterwegs. Kleine Tour von 200 Km. Sechs Motorräder, welche in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Es wurden zwei Pausen eingeplant. Natürlich an Tankstellen, da ja alle Hotels und Gastronomie geschlossen haben. Raser könnten wir, bis auf ganz wenige Ausnahmen keine entdecken. Jedoch Autos der Marken Porsche, Mustang, AMG, welche ihr DSG Getriebe ordentlich testeten. Leider mussten wir sehen, dass an Waldparkplätzen oft Ansammlungen von größeren Personengruppen der Wanderer oder Spaziergänger stattfanden. Der Motorradfahrer muss scheinbar gerade herhalten um einen Schuldigen zu finden, wenn Maßnahmen verlängert werden. An Tankstellen standen Biker. Aber keine großen Gruppen. Die Abstände wurden eingehalten. Auch die Rennleitung war vermehrt unterwegs. Laut Gespräch mit einem Polizisten währen keine Beanstandungen nötig. Raser keine, da die Schweizer und Elsässer nicht da wären. Fazit. Wir Biker sind nicht so vom Image, welches man uns unterstellt. Und wie sollen wir jemanden infizieren??? Abstände beim Fahren mit Helm. Im Gegensatz zum Auto, in welchem die Personen auf engem Raum zusammen sitzen. Im Übrigen sind auch Fahrten zum Wandern „Spaßfahrten“. Denn Spaziergang könnte man auch ums Haus erledigen. Also hört auf gegenseitige Diskriminierung zu betreiben.

    • Es kommt in Deutschland Ca. 450 X mehr im Jahr zu Unfällen mit PKW. Nur wird darüber nicht in den Medien berichtet. Werden an einem Wochenende im Schwarzwald 26 PKW Unfälle verbucht, erscheint in den örtlichen Tagesmedien nichts. Verunfallt ein Motorradfahrer taucht sofort die Meldung auf…….schon wieder ein Motorradunfall. Gerade jetzt am Sonntag wieder festgestellt, dass die Sportwagen gefahren sind wie verrückt. Und wird zu Unrecht ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Bei den Geschwindigkeitskontrollen wird das Vielfache an anderen Kraftfahrzeugen verbucht, als mit Biker. Wir sollten endlich Vorurteile abbauen und objektiv werden. Und wenn ich so denken würde wie Sie, dann dürfte ich weder zu Fuß, noch mit dem Rad unterwegs sein. Und um es zu ergänzen. Die meisten Unfälle aller Kategorien finden im Haushalt statt. Also bloß dort nicht aufhalten.

      • Hallo R.Neu es geht nicht um Fahren oder nicht Fahren, oder um Unfälle!
        Einzig das Benehmen einiger in Bezug auf Respekt den Anderen gegenüber (Abstandsregelung beim zusammen stehen) war gemeint.

        • Wir konnten keine Verfehlungen feststellen. Auch das Gespräch mit der Polizei an einer Tankstelle verlief sehr positiv. Die Biker stehen im guten Abstand da. Tanken, Kaffee und weiter. Jedoch an den Waldparkplätzen, an welchen wir vorbeifuhren, konnte man Gruppierungen von Spaziergängern beobachten. Beim Hexenloch war die große Wiese voll mit Menschen. Kinder spielten gemeinsam ohne Abstände. Zeigten uns aber beim Vorbeifahren den Vogel. Das war die traurige Erkenntnis. Aber ich habe bei den Bikern kein rasen entdeckt und dies auch mit dem Polizisten besprochen. Auch der war sehr positiv über das Verhalten der überrascht. Somit haben viele von uns etwas positives für Biker bewirkt.

    • Hallo C.Springer, dem BVDM e.V. ist es relativ egal ob jemand fährt oder nicht. Das muss jeder mit sich und seiner Gesundheit ausmachen. Aber das Motorradfahrer, wider besseren Wissens, eng zusammenstehen bei der Pause, geht gar nicht. Auch aus Respekt dem Anderen gegenüber.
      Kann man natürlich auf alle anderen Gruppen beziehen.

  2. Was mir bei jeder Diskussion zu dem Thema immer wieder auffällt, sind die Mahnungen der selbstlosen FahrerInnen: potentielles Unfallopfer, stark gefährdet, (Intensiv)Bett blockieren…
    Wenn das Alles ehrlich gemeint ist, dürften diese „Vorbilder“ auch in den Ferienzeiten nicht mit ihren Motorrädern/-rollern unterwegs sein. Im schlimmsten Fall nehmen sie anderen Unfallopfern die Blutkonserven weg…

    • Manni, hier geht es ja nicht um den Sachstand fahren oder nicht fahren, es geht darum die Abstandsregeln einzuhalten. Das kann man natürlich auf alle möglichen Personenkreise beziehen, aber ich habe mir (als Vertreter der Motorradfahrer) die Freiheit raus genommen, es auf das Benehmen am letzten Wochenende an vielen „Bikertreffs“ zu münzen.

    • Die Diskussion um sinnloses umherfahren könnte evtl., nach der Krise, noch auf uns zukommen.
      LIEBEn Gruß
      rudi rüpel

  3. Nicht fahren dürfen ist schlimmer, als nicht fahren wollen. Ich darf in meinem Bundesland nicht fahren. Ich darf aber einkaufen gehen und mit 6 Leuten im gleichen, engen Büro sitzen oder an der Supermarktkasse alle 60 Sekunden einen neuen Menschen treffen.
    Ich darf zwar nicht fahren, aber sehe, wie sich die Fußgänger verhalten und da gibt es welche, die Abstand halten und andere machen das nicht. Menschen sind so, ob mit oder ohne Mopped.
    Und die lieben Unfallvermeider: Es ist löblich, dass Ihr Krankenhausbetten frei lassen wollt. Bleibt dann bitte nicht zu Hause, zu Hause passieren die meisten Unfälle.
    Hört bitte auf zu Rauchen, macht mehr Sport, esst mehr Gemüse,bleibt gesund und hört auf mir vorzuschreiben, was mach sollte.

  4. Hallo und Guten Tag zusammen.
    Es sind 20 Leute auf der Baustelle, die ein Dixie Klo benutzen, und auch miteinander Brotzeit machen. Noch Fragen?
    Auf meinem Moped sitz ich allein. Hab meist noch ne Bandana unter meinem Vollvisierhelm. Und fahre seit 47 Jahren unfallfrei.
    Wir Motorradfahrer verursachen oder erleiden auch nicht mehr Unfälle ,als die PKW Fahrer. Ich denke eher umgekehrt wird ein Schuh daraus, dies ist ist allein schon der Anzahl der PKW`s
    geschuldet.
    Schöne Grüße aus dem“ Fahrverbotland“ Bayern.

  5. Ich bin ein der Existenzberaubter Single in Bayern,
    bedeutet Motorradfahren verboten
    in den eigenen 4 Wänden eingesperrt ohne menschlichen Kontakt
    Auf positive Gedanken kann keiner mehr kommen.
    Der Einzige der meine Gesundheit gefährdet ist Mr. Allmächtig Söder

  6. Das mit der Nicht-Gruppenbildung scheint für manche ein echtes Problem zu sein. Sie sind alleine nicht überlebensfähig. Wieso sie dann ein Motorrad haben und keinen Siebensitzer ist mir zwar nicht ganz klar, aber vielleicht kommen sie auch noch drauf. 😀

    Wie ich zu der Aussage komme: Ich bin in Facebook-Gruppen aktiv, in Foren und verfolge auch einige Blogs. Man »lässt sich keine per Grundgesetz zugesicherten Rechte verbieten« ist da der Standpunkt von einigen und die johlende Menge stimmt zu. Schuld ist mal »die Bundesregierung«, mal »die EU« oder »der Chinese«. Man verabredet sich zum Treffen an »widerrechtlich geschlossenen Motorradtreffpunkten« mit der Intension »es denen da oben zu zeigen«.

    Das hat nichts mehr mit »ich habe Lagerkoller daheim« zu tun (den verspüre ich nach einer Woche im lange geplanten Osterurlaub bei schönstem Wetter auch gerade irgendwie im kleinen, linken Zeh), das hat was mit Wahrnehmung, in seiner eigenen Blase zu leben und Egoismus zu tun.

    Somit gibt es – wie üblich – nicht die Gruppe »die bösen Motorradfahrer« sondern Splittergruppen, welche eben andere Ziele aufgrund von anderen »Berechtigungen« verfolgen. Leider.

    • Hallo alle zusammen,
      wir in Bayern dürfen nur fahren wenn wir 150 Euros an unsere Rennleitung bezahlen [Ironie aus)
      bin aber bis jetzt noch nicht gefahren. Finde es aber sehr bedenklich wenn wir uns hier teilweise selbst zerfleischen (Betten
      Für Kranke belegen und solche Dinge)
      Meiner Meinung nach sollte uns speziell in Bayern zu denken geben wie schnell unsere Bürgerrechte ohne jeglichen Widerspruch zu Grabe getragen werden und angeblich über 80 Prozent dies noch angemessen finden.
      #gesund aber pleite, depressiv und klimaneutral

  7. Das Kommetarfeld hat leider nicht ausgereicht. Eure „Luxusdiskussionen“würde ich auch gerne führen
    herzliche Grüße aus dem“Freistaat Bayern“
    .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.