Streckensperrung: Sachsen Hohnstein Polenztalstrasse S165 Polenztal – Wochenend und Feiertagssperrung – Status: gesperrt #ID00010

Über die Sperrung im Polenztal, Staatsstraße 165, zwischen Polenztalstraße und Hocksteinschänke hatten wir schon berichtet. Die Klage und auch der Eilantrag waren durch unseren Anwalt eingereicht. Leider war das Verwaltungsgericht mit anderen Klagen so sehr beschäftigt, dass zum Ende des Herbstes die Sperrung über Winter aufgehoben wurde. Damit war die Eilbedürftigkeit des Verfahrens nicht mehr gegeben.

Um das Verfahren unschädlich zu halten wurde die Klage erst einmal zurückgezogen. Jedoch werden wir nun wohl einen zweiten Anlauf wagen.

Streckensperrungen sind aus unserer Sicht in allen Bundesländern inakzeptabel und wir werden weiter, auch mit eurer Hilfe, dagegen vorgehen.

11 Gedanken zu „Streckensperrung: Sachsen Hohnstein Polenztalstrasse S165 Polenztal – Wochenend und Feiertagssperrung – Status: gesperrt #ID00010

    • ..ja aber nicht auf Kosten der Anwohner..ihr macht einen Höllenlärm und schert euch in keiner Sekunde um die Gesundheit der Anwohner. Hohnstein ist ein Landschafts- und Naturschutzgebiet, wo Menschen und Natur zur Erholung da sind und keine Rennstrecke….da die meisten Biker lauter als 80dBA bis zu 106dBA fahren, ist die Streckensperrung die einzige Möglichkeit die diesem Wahnsinn ein Ende zu setzt!!
      Sprecht eure Kumpels an, die mit manipulierten Motorrädern die Gegend lärmverseuchen, messt mal selber mit einer App wie laut ihr seid und wie laut in Gruppen..und fragt euch, ob ihr diesen Lärm an jedem Sonn-und Feiertag von März bis November hundertfach ertragen würdet. Wahrscheinlich nein!!!
      Emanuel Kant: Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt!

      • Hallo Frau oder Herr B. Preußler,
        ich habe eine Nachbarin die tickt genau so wie Sie. Meine Nachbarin ist eine Person die die Ruhe liebt, wenn es nach ihr ginge dann müßte es sehr ruhig sein, sie möchte nämlich das Gras wachsen hören. Sollte der Tag kommen an dem ihre Sehnsucht nach Ruhe erfüllt wird, ich schätze mal, dann wird sie sich sicherlich am Wuchsgeräusch des Grases stören. Dann kenne ich noch einen, der ist in den Einflugbereich von einem großen Flughafen gezogen, jetzt demonstriert er gegen Fluglärm.
        Frau oder Herr B. Preußler, sollten sie im Besitz von Zulassungsbescheinigungen sein, gerne auch ältere, dann schauen sie doch bitte mal im Teil 1 unter Fahr bzw. Standgeräusch (U1,U3) nach.
        Ich fahre ein Motorrad welches mit 83 dB Fahrgeräusch offiziell zugelassen ist. Mein Rennwagen hat als Standgeräusch 86 dB bei 3050 U/Min. eingetragen.
        Frau oder Herr B. Preußler, an ihrer Stelle wäre ich froh, denn erhöhtes Geräuschaufkommen nur an Wochenenden, bedeutet doch daß sie fünf ruhige Tage genießen können.
        Ach eine Frage habe ich noch, wie laut ist eigentlich ein Laubbläser?
        Frau oder Herr B. Preußler einen LIEBEn Gruß
        vom rudi rüpel

      • Mit einer App DB Messungen durchführen? Ziemlich daneben. Da kann ich auch mit ner Bockwurst ne Wasserader suchen. Aber auf Minderheiten herum zu treten scheint Mode zu werden. Warum nicht mal Autofahrer anzinken mit ihren Klappenauspuf? Da hört es dann komischer Weise auf. Ich kann es nicht Nachvollziehen warum der alltägliche Lärm i.O. ist und Motorräder die jenigen sein sollen, die den Weltfrieden stören. Aber solange ein fetter SUV vor der eigenen Türe steht, ist alles in Ordnung.

      • Du sagst es , die eigene Freiheit hört da auf wo die von anderen beginnt. Das bedeutet aber auch das beide Parteien gleichberechtigt sind. Die Sperrung ist genau so ausgelegt dass man gar nicht mehr fahren kann. Das ist weder fair noch demokratisch. Wenn z.b. Samstag offen wäre und Sonntag geschlossen , wäre es für beide Seiten fair. Momentan ist es aber zugunsten einer Partei ausgelegt und das ist Unrecht. Somit missachtest du deine ursprüngliche Aussage über die Freiheit. Entweder wird hier ein Kompromiss gefunden oder ich werde mich nicht mehr an die Sperrung halten.

  1. Streckensperrungen zeigen die ganze Ohnmacht der Politik auf. Anstatt rigoros gegen die prozentual geringen,aus der Reihe tanzenden Radaubrüder und ver/behinderten Rennfahrer vorzugehen, wird die breite Masse bestraft. Unverhältnismäßigkeit im großen Stil.

  2. ..nein die meisten fahren über 80 dBA …. schaut auf die Webseite des Umweltbundesamtes an:
    – htps://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/dokumente/06_geske_eberlei_ueberpruefung_der_geraeuschemissionen_von_motorraedern_im_realen_verkehr.pdf

    -alle geprüften Maschinen im Realbetrieb waren 22 bis zu 30 dBA zu laut. Das Zulassungsgeschehen ist genau wie beim Dieselskandal manipuliert.

    • Hallo Herr/Frau Preußler,

      da der Link scheinbar nicht mehr funktioniert bzw. man zu keinem PDF-File kommt, möchte ich Sie fragen:
      Können Sie mit Ihrer Argumentation den garantieren, dass eine 100%ige Gleichverteilung der geprüften Motorraäder sattgefunden hat? Oder hat vllt. die damalige Prüfinstanz nur die als zu laut erachteten Motorräder geprüft? Denn wenn 2tes der Fall ist/war, dann hinkt die Statistik nämlich gewaltig.
      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass (wie sie schrieben) alle Motorräder um soviel dB lauter sein sollen als es der Gesetzgeber vorsieht.

      Aus meiner Sicht hinkt diese Argumentation und die darin erwähnte (wohl gemerkt nicht einsehbare) Statistik/Auswertung gewaltig. Denn wenn ich nur die „schwarzen Schafe“ prüfe, und daraus eine Statistik veröffentliche, führt das sicher zu keinem korrekt ausbalancierten Ergebnis.

      Vielleicht mal kurz nachdenken. Denn die Medien publizieren nur das, was der allgemeine Bürger hören soll! Und wenn man eine Studie in Auftrag gibt, wie leise Motorräder sein können und diese auch publizieren möchte, dann werden sicherlich die „schwarzen Schafe“ nicht in die Studie einfließen. 😉

  3. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als wir 15/16 jährige Möchtegerne, mit unseren frisierten Mofas und Mokicks die Gegend unsicher machten. Damals mussten für viele die Fahrzeuge lauter und vom Klang her dumpfer sein, damit man sie nicht für einen Rasenmäher hielt. Eine ganze Reihe von Zeitgenossen sind diesem Alter wohl immer noch nicht entwachsen! Streckensperrungen sind aber das verkehrte Mittel. Ein Verbot von lauten und manipulierbaren Auspuffanlagen muss her. Keine Klappenauspuffanlagen (auch für PKW) mehr und keine „Sportauspuffanlagen“ mit herausnehmbaren Schalldämpfer, auch dB-Eater oder dB-Killer genannt. Das wäre mal ein Ansatzpunkt, damit würde man die Krachmacher kriegen. Auch die Strafen für vorsätzlichen Krach sind zu gering. Wird jemand mit zu lautem Auspuff erwischt, mus die Weiterfahrt untersagt werden, auch, wenn er den ausgebauten Schalldämpfer dabei hat. Dazu noch Strafen, nicht unter 50 €. Erst dann wird sich was ändern.

    • Also ich kann den Wunsch nach einem Wochenende ohne Renngeräusche nachvollziehen. Wenn bei uns der Stoßverkehr zu Hause vorbei brettern, kann ich auch nicht wirklich abspannen. Aber komplette Sperrungen sind nicht die Lösung. Das Problem ist doch, oben wird sich getroffen und dann nach Zeit runter u wieder rauf gefahren. Wenn möglich oben noch auf dem Hinterrad an den anderen vorbeiheizen. (Hab ich selbst erlebt, als ich dort nach Waltersdorf fuhr). Es ist aber eben keine Rennstrecke!
      Wenn das nicht begriffen wird, dann abfetten bis zum geht nicht mehr.
      Ich fahre selber ne 1200er Maschine. Die kann relativ gemütlich rumbrubbeln oder auch sehr lärmend in die Drehzahlen eintauchen, wenn ich da hoch heizen würde.

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