Streckensperrung Finnentrop-Rönkhausen Richtung Wilde Wiese #00767-Klage eingereicht

Seit dem 01.04.2020 ist jetzt der Lenscheid an Wochenenden und Feiertags von Rönkhausen kommend in Fahrtrichtung Wilde Wiese für Motorräder gesperrt!

Unser Mitglied U.H. hat gemeinsam mit dem Anwalt unseres Vertrauens, Sönke Hoffmann, nun die Klage eingereicht um diesen Verwaltungsakt rückgängig zu machen!

Die Begründungen für die Sperrung sind, unserer Ansicht nach, nicht aussreichend um Motorradfahrer vom befahren der Straße auszuschließen.

 

8 Gedanken zu „Streckensperrung Finnentrop-Rönkhausen Richtung Wilde Wiese #00767-Klage eingereicht

  1. Jede Sperrung nur für Motorräder widerspricht der Freiheit und Gleichberechtigung.
    Wie ist das mit den KFZ-Steuern ?
    Kann ich für einseitig verfügte Sperrungen die Steuer kürzen ??
    Autos dürfen fahren (Porsche, BMW, Ferrari ect alles Lärmmacher) !! Motorräder nicht !!
    Hier liegt ganz klar eine Diskriminierung vor.
    Leider verfügen unqualifizierte Sesselhocker in niedriger Position solche Sperrungen ohne
    davon Ahnung zu haben über die Folgen !!!!

  2. Liebe Motorradfahrer, Ihr könnt immer schön davon reden es seien nur einige wenige schwarze Schafe die rasen und die zu laute Motorräder fahren. Das stimmt nicht! Es ist ein großer Teil der Motorradfahrer! Ich wohne in der Gemeinde Finnentrop: Euer Lärm ist hier an den Wochenenden nur noch unerträglich!!!!!! Man kann nicht mehr in Ruhe im Garten oder in der Natur am Seeufer (z.B. Sorpesee) sitzen. Ständig Eure lauten Motoren, das macht uns krank!!! Autos hört man hingegen kaum! Auch die Unfallzahlen sprechen für sich. Tagtäglich erlebe ich riskannte Überholmanöver und Nötigungen durch Motorradfahrer! Wenn Ihr auf öffentlichen Straßen und in Naturlandschaften Eure lauten Rennen austragen wollt dann bitte nicht auf Kosten der Allgemeinheit! Bitte kauft oder pachtet Euch eigene Motorradrennstrecken. Da könnt Ihr Euch totfahren und rumlärmen so viel Ihr wollt! Aber bitte nicht länger auf dem Rücken unserer Erholung und unserer Gesundheit! So lange sich die Motorradverbände und deren Mitglieder nicht selber ganz aktiv gegen zu laute und zu schnelle Motorradfahrer aus den eigenen Reihen engagieren wird der Widerstand in der Bevölkerung gegen diese Raserei und gegen diese Lärmvermüllung unserer Landschaft immer weiter anwachsen! Das Recht des Einzelnen hört da auf wo in die Rechte Anderer eingegriffen wird! Das Recht auf Ruhe und Gesundheit ist größer auf das Recht auf laute Raserei!

    • Lieber Herr Jenne,
      hier zu schreiben ist leider Zeit- und Energieverschwendung! Wir Anwohner gehen den Damen und Herren Motorradfahrern nachweislich nicht nur links, nein auch noch rechts am Ar*** vorbei. Die können sich zwar in unsere Lage versetzen, es ist Ihnen aber schei**egal, dass wir unter ihrem Hobby leiden. Immerhin erlaubt ihnen der Gesetzgeber dieses durch und durch egoistische Verhalten auch ganz offiziell. Ist auch nur logisch, denn unter den Politikern gibt es ja auch jede Menge ambitionierte Motorradfahrer. Ich wohne selbst an einer der beliebtesten Strecken im Allgäu und ich kann aus eigener sehr leidvoller Erfahrung nur bestätigen, das 90 % der Motorradfahrer die an unserm Haus vorbeifahren sich einen Dreck um uns als Menschen scheren. Keiner dieser möchtegern Easy Rider möchte so leben wie wir es müssen! Keiner! Auf jedem dieser Maschinen sitzt ein erwachsener Mensch und trotzdem sind die meisten nicht in der Lage bzw. haben schlichtweg keinen Bock auf andere Rücksicht zu nehmen. Im Halbminutentakt!!!!!!!! fahren die Motorräder bei uns vorbei. Es gibt nicht einen einzigen technischen Grund warum die Maschinen so laut sind. Der einzige Grund warum wir Anwohner diesen Terror jeden Sommer über uns ergehen lassen müssen ist der „weil den Motorradfahrern ihr Hobby so mehr Spaß macht“! Und dann kommt wieder der Schwachsinn von den bedauerlichen Einzelfällen. Jedes Motorrad darf ganz offiziell bis zu 95 dez. laut sein. Also die Regel und nicht der Einzelfall. Lärm ab 80 Dez. macht krank! Aber was juckts den Motorradfahrer wenn es ihn selbst doch gar nicht betrifft. Geschissen auf die Anwohner! Und wer von den Anwohnern ernsthaft glaubt, dass sich für uns jemals etwas zum Positiven verändern wird, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann!!
      Liebe Motorradfahrer/innen,
      ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr nie unter solchen Egoisten zu leiden habt wie Ihr selbst welche seid! Es ist ein Albtraum und macht krank!
      So wieder 5 Minuten kostbarer Zeit verschenkt! Der BVDM setzt sich nachweislich auch nur dafür ein, dass die Mitglieder auch in Zukunft so viel Lärm wie möglich machen dürfen! Danke dann auch für NICHTS!

      • Was sie uns wünschen ist doch leider bittere Realität .

        Wir Motorradfahrer leiden gar fürchterlich unter Dampfplauderern wie ihnen , dass Gejammer ist kaum noch erträglich :-)))

        So lange ich legal und normal unterwegs bin , sprich selbstredend innerorts im hohen Gang rollen lassen und Fahrzeug zugelassen nach StVzo geht mir ihr Gejammer allerdings tatsächlich am Arsch vorbei .

        Abgesehen davon ist ihre Behauptung Unsinn , von wegen es gäbe keinen technischen Grund warum Autos naturgemäß leiser sein können als Motorräder . Geschlossener Motorraum mit Dämmung und Auspuff komplett unterm Fahrzeug verlegt bringt erhebliche , technische Vorteile .
        Trotzdem gebe ich ihnen Recht , eine für die Umwelt verträgliche Geräuschkulisse ist machbar , war es vor 30 Jahren schon , auch ohne die heutigen Monsterauspüffe .

        Da sind wir Motorradfahrer aber die falsche Adresse für Beschwerden , fragen sie doch mal unseren Herrn Verkehrsminister , warum man in diesem Land alle möglichen und unmöglichen , unsinnigen , teilweise strunzdummen Verordnungen und Gesetze erlassen kann , es aber nicht schafft , vernünftge Geräuschemmissionswerte für Motorräder zu erarbeiten, praxisnahe und leicht nachvollziehbar .

        Angefangen damit , nicht zulassungsfähige Auspuffanlagen für alle Fahrzeugarten nur gegen Vorlage gültiger Rennsport Lizenzen zu verkaufen . Die Auspuff Geschichte bei Motorrädern ist genau so dämlich wie die Praxis bei Radarwarnern für Autos oder entsprechender Apps fürs Smartphone . Sie sind frei verkäuflich aber man darf sie nicht benutzen .
        Fragt sich da niemand , wie absurd derlei Regelungen sind ??

  3. Hallo zusammen,
    ich kann hier beide Seiten gut verstehen.
    Sicherlich ist es für Anwohner auf Dauer sehr belastend, diesen „Lärm“ non Stop zu ertragen.
    Andererseits handelt es sich hier um öffentliche Straßen, für die auch Motorradfahrer mit KFZ-Steuer und Sprit-Steuer ordentlich bezahlen und genauso wie Auto- und LKW-Fahrer ein Recht auf Benutzung haben.

    So wie hier Anwohner berichten und ich auch selbst bei allen Ausfahrten sehen kann, gibt es unter den Motorradfahrern etliche Idioten. Nur muss hier eine für beide Seiten tragbare Lösung gefunden werden.
    Hier sind aus meiner Sicht die mit Abstand wirkungsvollsten Mittel die Radarfallen und Lärmmessungen.
    Würde man nur diese beiden Maßnahmen mit Nachdruck durchführen, würde sich das Problem schnell im Nichts auflösen! Bedenkt man die Einnahmen der Gemeinden durch die resultierenden Strafzettel, wäre dies auch relativ kosten-neutral.
    Also: das gemeinsame Ziel muss hier (leider) mehr Kontrolle heißen. Das hilft den Anwohnern sowie „anständigen“ Motorradfahrern und vergrault die schwarzen Schafe unter den Motorradfahrern durch hohe Bußgelder oder Fahrverbot.

    • Im Grundsatz stimme ich Ihnen zu. Öffentliche Straßen sind für alle da. Aber nur, so lange die Nutzung schonend und zweckorientiert erfolgt. Missbraucht eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern diese Zweckbestimmung öffentlicher Straßen und wird dieser Missbrauch nicht freiwillig eingestellt so sind Verbote und Sanktionen die unweigerliche Folge.

      Eine nicht zweckgebundene Nutzung von öffentlichen Straßen sehe ich v.a. durch Missbrauch als private Rennstrecke oder durch Missbrauch in dem man die öffentliche Straße als Ort in dem man unter Umgehung technischer und gesetzlicher Vorgaben absichtlich und unnötig sehr lauten Lärm verursacht unter dem die Anwohner dieser Straßen nachweislich massiv leiden missbraucht. Mit diesem Verhalten verwirkt man sein Recht auf uneingeschränkte Nutzung der öffentlichen Straßen.

      §_1 StVO
      (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

  4. PS:
    ich finde es schade, dass hier Anwohner massive Anschuldigungen und Vorwürfe (zum Teil auch durchaus begründet) vorbringen ohne ihren Namen zu nennen. Das ist nicht die „Feine Art“ ……

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.