Verbot für Motorräder

Unterstützer der Petition gesucht.

Eigentlich wollte der Bundesverband der Motorradfahrer eine Petition erstellen, um gegen den Beschluss des Bundesrates mobil zu machen.

Zwei Menschen sind uns da zuvorgekommen. Da es aber nicht zielführend ist, mehrere gleichlautende Petitionen zu initiieren, haben wir beschlossen uns dranzuhängen und die Bestehenden zu bewerben.

Petition 1

Keine-fahrverbote-fuer-motorraeder-an-sonn-und-feiertagen

 

Petition2

 

 

 

 

 

keine-aenderung-der-stvo-stvzo-aufgrund-des-forderungskatalogs-zur-reduzierung-von-motorradlaerm

 

54 Gedanken zu „Unterstützer der Petition gesucht.

  1. Ich bin dagegen, dass es für Motorradfahrer ein Sonntags-und Feiertagsverbot geben soll! Ich fühle mich in meinen Grundrechten gestört. Außerdem hängen davon Arbeitsplätze ab, wie zB in Hotels, Bikertreffs usw

    • Die ganze Woche geht man arbeiten von morgens bis abends und am den Wochenenden wo man ein bisschen Erholung hat soll einem das auch genommen werden? Die Sache an der man Spaß hat?
      Ich finde das mehr als unverschämt und bin echt dagegen das so ein Blödsinn durchgesetzt wird!

      • Für Sie ist das Produzieren von Lärm also Erholung… aha… ein „leises“ Fahren ohne Beeinträchtigung anderer ist demnach keine Erholung für Sie, sonst würden Sie ja nicht gegen die Vorschläge protestieren, denn:
        Ein Fahrverbot hat niemand gefordert (das wissen Sie auch), lediglich eine Lärmobergrenze. Fahrverbote nur in Ausnahmefällen an manchen Strecken als eine Möglichkeit, wenn bei den Motorradfahren gar keine Vernunft einkehrt.
        Bezeichnend dass sich Motorradfahrer so sehr dagegen stemmen…

    • Also wenn man die ganze Woche arbeitet hofft am Wochenende endlich mal etwas Ruhe zu haben. Falsch gedacht! Dann geht die pausenlose Rennerei erst richtig los durch diese ganzen hirnverbrannten Motorradfahren (tut mir leid anders kann man es nicht mehr nennen).

      Die Leute werden krank durch den pausenlosen Lärm, aber ich denke die paar Meter denken die meisten Motorradfahrer nicht.

      Und nun heult ihr herum weil die Menschen sich gegen diese Sauerei wehren?
      Nein da seit ihr selbst Schuld, ich finde zwar jeder Mensch sollte seinen Spaß haben, kein Problem!
      Aber nicht auf kosten anderen Menschen, die dann darunter extrem leiden müssen.

      Vielleicht regt dass ja das Ding in eurem Kopf an wo bei normalen Menschen normalerweise das Hirn zu finden ist^^.
      Noch eine Petition zu starten um weiter die Leute belästigen zu können ist ja wohl der Gipfel an Ignoranz und Dummheit^^.

      • Sehe ich ebenso. Wer direkt davon betroffen ist für den wäre so eine Entscheidung der Himmel auf Erden. Keine LKW und keine Motorräder am Wochenende. Fahren nur um des Fahrens Willen ist Mist. Sowohl auf die Umwelt als auch auf die Lärmverschmutzung bezogen. Gilt natürlich auch für Autos. Und ich kenne einige die selbst sagen: Motorrad muss Sound geben. nein muss es nicht!

        • Hi Mietze, Sex nur des Sexes wegen ist auch Mist.
          Immer diese Lärmbelästigung beim f……., das stört mich total!
          Bitte nur machen um Kinder zu zeugen.
          Also, wenn wir nur noch Sachen machen sollen die einem höheren Ziel dienen, na dann Prost Mahlzeit.

          • Danke Frank! weiterhin muss man sagen…das es generelle Bahnverbote, generelle Flughafenverbote, generelle Baustellenverbote und Kinderverbote geben muss! dann ist endlich Ruhe…im Grab! Musikverbote etc….die hier „Betroffenen“ sind die die morgens nöhlen wenn einer mit dem Bike losfährt…und pünktlich zur Mittagsruhe ihren Mäher anwerfen, den Laubbläser, die Brennerflasche….um den Nachbarn von der Liege zu werfen!….wer am Fluss wohnt hat Hochwasser, wer an der Straße lebt…hat Verkehr…wer Stile bevorzugt dem empfehle ich eine Canadische Waldlichtung! Da sind die Grundstückspreise noch billiger als an den Hauptverkehrsstraßen von Tourismusgebieten. Upps…sicher auch ein Grund warum da mancher hinzieht! Und …Im Winter ist immer „Ruhe“…ich muss den deutschen „Sheriff “ und perversen „Vorschriftendrang nicht verstehen…

          • Hallo Leute, da habe ich mich durch die Kommentare gelesen und muss mich wundern. Es geht um Lärm und die Belästigungen in Ferienregionen. Die Politik braucht also nur festlegen wie laut oder Schadstoffarm ein Kraftfahrzeug sein darf – fertig! Bei derartig angedachten Fahrverboten fühle ich mich an die Zeit des Deutschen Unrechtsstaates erinnert und an die dort ausgeübte Bevormundung der Bürger. Wir demontieren eine funktionierende Wirtschaft durch Verbote und technische Vorgaben und (Fahraddynamo war bis vor kurzem in der StVO) jeder 7. lebt direkt oder indirekt von der Automobilindustrie. Wenn hier jemand von Hirn schreibt soll er mal seins benutzen und überlegen ob sein Arbeitsplatz auch daran hängt. Im Übrigen, wer kümmert sich um Südamerikanische Kleinbauern die in Chile durch die Lithiumgewinnung ihre Existenz verlieren, nur um hier die Elektromobilität auf den Weg zu bringen. 🙂 nix für unguad

        • Kein Problem dann stellen wir um auf die ganzen extrem leisen Sportwagen und fahren die gleichen Strecken… Ihr denkt immer nur an ein Problem und sehr nicht, dass auch Autos immer lauter werden. Ich bin gegen das Verbot wenn parallel andere Fahrzeuge, die ebenso laut sind nicht untersagt sind. Das ist eine Ungleichbehandlung die so nicht geschehen darf! Wenn zu laut dann raus! Wenn alles legal nach StVZO, dann freie Fahrt!
          Mehr Kontrollen auf den für die Sperrungen vorgesehenen Strecken haben den gleichen Effekt und bringen zudem noch Geld in die Staatskasse!

        • Grillen muss auch nicjht sein, mann kann am Herd kochen, Party nur noch in geschlossenen Räumen, Ein steriler Rasen ist Monokultur und bedeutet keine Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Fledermäuse …
          In den Urlaub muss man auch nicht fliegen, Deutschland hat wunderschöne Landstriche, alle Gegenden der Welt sind längst abfotografiert / abgefilmt. Gibt es alles im Internet zu sehen.
          Also an die eigene Nase fassen und nicht seinen Frust an seinem Partner / seinen Kindern / seiner Schwiegermutter an anderen auslassen.

        • @Mietze. Und Sie? Leben Sie in Askese? Es gibt sicherlich eine Menge Dinge die Sie machen und mich als Motorradfahrer nicht interessieren, dürfen wir diese Dinge auch beschneiden wenn sie irgendwie geartet sind die Umwelt oder Ihre Mitmenschen belasten.

      • So etwas zu veröffentlichen ist schon sehr fragwürdig. Sie können doch nicht allen Ernstes den Verkehrslärm auf die Motorradfahrer reduzieren. Ich bin zwar keiner, aber mal im Ernst, was Sie hier von sich geben, ist grober Unfug. Die paar Spinner, die tatsächlich zu laut oder zu schnell unterwegs sind, kann man mit rechtsstaatlichen Mitteln einfangen. Vorschriften dazu haben wir genug. Man muss Sie nur anwenden.

      • Hallo Johndra,

        leider gehören sie auch zu den Menschen, die pauschalisieren.

        Ich fahre auch Motorrad und mag es überhaupt nicht, wenn man / frau mit manipulierten Auspuffanlagen im niedrigen Gang mit hohen Drehzahlen auf sich aufmerksam machen. Solche Fahrzeuge gehören stillgelegt! Nur leider läßt sich die Politik mit ihren eigenartigen Lautstärkemessungen einfach austricksen. Da werden Klappenauspuffsysteme zugelassen, die nur im Messbereich die notwendigen Werte erreichen. Diese Auspuffanlagen sind allerdings auch bei PS-starken PKWs mittlerweile üblich. Die müssen genauso in die Gruppe der Krachmacher eingestuft werden. Warum erwähnen sie diese nicht?

        Außerdem sollten sie ihre Ausdrucksweise mal überdenken. Denn angeblich wissen sie ja, was in einem normalen Kopf zu finden ist!

      • Hallo, schade daß es keine KZ mehr gibt nicht wahr? Da könnte man alle bösen Motorradfahrer entsorgen.
        Wer ist als nächstes dran? Kreischende Kinder? Singende Vögel?
        Leute wie sie haben einfach ein großes Defizit an allem menschlichen.
        Mein Tip, kaufen sie doch einfach Oropax.

        • Wenn es verboten wird, dass ich meine Aprilia mit umweltfreundlichen 3l Verbrauch am Wochenende bewege, nehme ich halt meinen Wagen mit 21l Verbrauch, mache die Klappen auf und nerve dann alle Befürworter mit 127db statt den 83db, die mein Moped macht.
          So einfach ist das und die Bäume freuen sich endlich über CO2, das sie zum Leben brauchen.

      • Also Biker sind schon verständnisvolle Menschen. Also, wenn wir da nicht erwünscht sind, mein Gott, dann fahren wir halt nicht hin. Es gibt viele schönere Strecken. Dann lassen wir auch wo anders unser Geld – Hotels, Imbisse, Restaurants, Treffs, Caffes, Tankstellen, usw. Zum Punkt der Ruhe nach der Arbeit. Wir arbeiten auch und wenn man am Wochenende 2-3Stunden fährt dann wirkt das entspannend – sollen sie mal selbst versuchen.
        Mir gefällt auch nicht, wenn die Tracker vom Feld auf die Strasse fahren und brocken Tonerde auf der Strasse zurücklassen, und da beschwere ich mich doch nicht gegen die Tracker.
        Aus meiner Sicht gehört der ganze Aufschrei der Lobby, denn Autos verbrauchen mehr Sprit, brauchen größere Parkplätze, haben 4 Räder, die sich während der Fahrt abnutzen, nicht 2 und vieles mehr – das sind alles Argumente mit denen sich einige schneller und besser ihre Taschen mit Geld stopfen können. Aber Motorrad fahren grundsätzlich zu verbieten ist falsch!

      • Man muss nicht alle über einen Kamm scheren, geht’s noch!!!!!!!!!
        Wir werden in unseren Grundrechten eingeschränkt!Wo leben wir denn!!!!!

      • Das Motorrad ist also am Lärm Schuld?
        Dann stelle ich mich demnächst mit meinem AMG mit offenen Klappen neben Ihr Haus und bleibe so lange auf dem Gas, bis Sie einsehen, dass auf ein zugelassenes lautes Motorrad mit einem Idioten am Steuer ganze 10 Vollidioten mit Klappenauspuff gibt.
        Und der Rasemäher im die Ecke?
        Oder Ihre rumscheeienden Kinder, die Sie nicht unter Kontrolle kriegen?
        Sorry, aber nur weil Negativbeispiele mehr auffallen, als die Leute, die einfach nur Motorrad fahren (und manche von uns fahren auch einfach, um weniger zu verbrauchen), muss man nicht gleich alle verbieten.

      • Bin seit fast 50! Jahren Motorradfahrer.
        Mein Vater war Direktor von Schuberth- Helme ( uA Motorradhelme) .
        Wir haben ein Haus in Clausthal (Harz)
        Man sieht von dort aus kaum mal ein Motorrad aber man hört sie ,weil sie gerade am Wochenende wie die Geisteskranken durch den Harz brettern und viele schwere Unfälle produzieren .
        Ich besitze auch heute noch 3 ordnungsgemäße BMW s, ohne Auspuff zum Angeben. Ich belästige Niemanden und muss jetzt wegen dieser Affen mithaften. Sehe ich nicht ein . Als Jurist sage ich : statt generellem Verbot , verfolgt die Täter konsequent und bestraft sie . Das Motorrad sollte man als Tatwaffe einziehen!

      • Ich hoffe, dass sie nicht zu den „Schwachsinnigen“ (um ihren Jargon nur mal kurz aufzugreifen) gehören, die dreimal im Jahr in den Urlaub fliegen oder am Wochenende ab 7 Uhr ihren Rasenmäher/Hächsler/Laubbläser/Kreisäge … laufen lassen oder bei Grillparties die Luft verpesten und die Nachbarn bis in die Nacht mit Lärm versorgen oder mit Kamin heizen oder, oder.
        Wahrscheinlich verfügen sie nicht über die Toleranz, anderen Menschen ihr Hobby zu lassen.
        Jeder von uns belästigt seine Mitmenschen mehr oder weniger durch seine Handlungen. Wir sind eben nicht mehr in der Steinzeit, als die Menschen sich noch weitestgehend aus dem Weg gehen konnten. Vielleicht wünschen sie sich ja dahin zurück.

    • So sehe ich es auch. Natürlich kann man genervte Anlieger verstehen. Und man muss bei einigen Fahrern auch immer mal wieder am Verstand zweifeln, wenn sie rücksichtslos durch Ortschaften oder Zonen ballern, wo man sich mal zurück halten sollte. Das erlebe ich immer wieder auf meinen Touren. Ich selbst fahre seit über 30 Jahren Moped und war/bin schon seit über 20 Jahren auch im Endurosport unterwegs. Daher kann ich auch mit Gewissheit sagen, dass alles mit dem Moped fahrtechnisch wirklich Spaß macht und fordert auf die Rennstrecke gehört. Im öffentlichen Straßenkehr hat das nichts verloren und sollte im Verständnis und unter Rücksichtnahme gegenüber Mitmenschen vermieden werden. Man Stelle sich nur mal den Aufschrei vor, wenn plötzlich Fußball verboten werden soll, wegen Lärmender Fans, Hooligans, Verschwendung von Steuergeldern für unnötige Polizeieinsätze. Oder Skifahren und Kreuzfahrten wegen der damit verbundenen Umweltverschmutzung. Wir alle haben Freizeitinteressen und die Berchtigung dazu, das geht aber nur mit gegesitiger Rücksichtnahme und Akzeptanz.

  2. Es soll wieder die Unfähigkeit der Exekutive, schwarze Schafe aus der Herde auszusondern, durch einen Generalverdacht und eine Sippenhaft ersetzt werden. Wenn diese Forderungen durchgesetzt und vielleicht auch flächendeckend eingesetzt werden, bricht wahrscheinlich ein ganzer Wirtschaftszweig weg. Wer braucht dann noch Werkstätten, Motorradhändler oder die großen Zubehörhändler ? Daher Abschied nehmen von der Mitwirkung in Lärmbündnissen und lieber alle Biker/Motorradfahrer zusammen auf die Straße bringen.

    • Sorry aber ich bin total aufgebracht. Haben die noch alle Tassen im Schrank. Meine 40 Jahre alte BMW ist weder zu laut weil original noch habe ich je erlebt, dass sich jemand über deren Lärmpegel beschwert hätte. Ich gehe den Monat über arbeiten um mir, unter anderem, mein Motorrad finanzieren zu können und darf damit jetzt nicht mehr am Wochenende fahren? Hallo???

    • Super geschrieben, ich will auch nicht für die paar Idioten unter uns büßen und was ist mit den Posern unter den Autofahrern?
      Verbot der Durchfahrt für PKW mit Motoren über 74 Kw?
      Ich würde mich diskriminiert fühlen und unverhältnismäßig in meinen Grundrechten eingeschränkt.
      Dann wähle ich bald auch anders

    • Ich unterstütze deine Meinung und fordere alle auf die GRÜNEN und SPD nicht mehr zu wählen, was bilden die sich eigentlich ein wer die sind, alle Motorradfahrer auf die Strasse .gez. Bernd Hermann derer von Hornstein

  3. Haben die Politiker immer noch nicht begriffen, daß WIR das Volk sind?
    Wo ist hier die vielgeprisene Demokratie wo der Wille des Volkes gilt? Ich kann
    in diesem Staat keine Demokratie sehen.

  4. Motorradfahrverbot?! Hat unsere Regierung keine wirklich wichtigen Themen zu bearbeiten.
    Haben die keine Angst dass durch verlorene Steuereinnahmen Arbeitsplätze verloren gehen.
    Ach ja, unseren Politikern kann man gar nicht kündigen.

  5. Liebe Biker/innen.
    . Kommentare und Meinungsäußerungen sind in einer Demokratie Richtig und Wichtig. Es kommt nur darauf an, wo man sie äußert. Unterschreibt Petitionen, diskutiert mit Anwohnern die sich belästigt fühlen, schreibt den Medien wegen einseitiger Meinungsmache, redet mit den Kommunalpolitikern vor Ort und ganz wichtig, macht eure Motorräder LEISER! Vielleicht wäre eine Sternfahrt als Demo auch ganz gut. Wir haben es selbst in der Hand.
    Auf eine hoffentlich ruhige und unfallfreie Saison.

  6. Es gibt Menschen die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Auch an Sonn- und Feiertagen.
    Zu denen gehöre ich ebenso und ich besitze NUR mein Motorrad. Ich bin davon abhängig… sonst wirds mit der Arbeit schwer! Und wenn ich irgendwann am Ende einer Woche, vielleicht mal etwas vom Wochenende sehe, dann hätte ich auch gern die Freiheit zu entscheiden wann und wo ich mich auf den Bock schwinge.
    Die Regierung täte gut daran endlich mal das Hirn einzuschalten anstatt wahllos irgendwelche Verbote auszurufen die weder Sinn noch Verstand haben.
    Abgesehen mal davon, warum nur Motorräder? Dann sollten sie es richtig machen und den Karren komplett gegen die Wand fahren. Ach ne, geht nicht… das würde ja auch der Regierung, Dienstwagen betreffen. Na sowas aber auch!
    Ich kann nur hoffen das solch schwachsinnige Verbote nicht noch mehr Anklang finden.

  7. Wie scheinheilig seid ihr denn? Ihr seid im Vorstand von Silent Rider und habt damit diese Initiative losgetreten, wenn man sich den Forderungskatalog von Silent Rider anschaut , wird ja noch viel mehr gefordert. Da wird es dann wohl sehr teuer in der Umrüstung werden. Es wirD Streckensperrungen wegen Lärm geben und das wisst ihr ganz genau! Aber so könnt ihr ja aufrufen eurem Verein beizutreten. Nur weil ihr euch diesen Namen gegeben habt, seid ihr noch lange nicht die Vertretung der Motorradfahrer. Jeder sollte sich mal die Seite von Silent Rider anschauen, da ist ja protokolliert, dass ihr dem Forderungskatalog am 9.5.20 noch mal diskutiert und abgenickt habt.

  8. Fakt ist, dass wir es als Motorradfahrer selbst in der Hand haben, ob wir andere Menschen gegen uns aufbringen. Lärm muss nicht sein, und der höhere Gang in Dörfern und Städten spielt dabei schonmal eine Rolle. Mir jedenfalls gehen die Krawalltüten, egal ob von Zwei- oder Vierzylindern auf die Nerven, auch dann, wenn ich selbst unterwegs bin. Und nicht nur in bewohnten Gebieten. Daher unterstütze ich sehr wohl die geforderten Regelungen zur Lärmminderung. Hier sind auch die Hersteller gefordert. Besonders aber die Kollegen in blau. Solange nicht klar aussortiert wird, wer zu laut ist, wird sich nichts ändern.
    Da ist es dann natürlich viel einfacher zu verbieten und sonntags zuhause zu bleiben, anstatt zu kontrollieren und die aus dem Verkehr zu ziehen, die zu laut sind.
    Fahrverbote gehen gar nicht, sind Freiheitsbeschränkungen und diskriminierend. Und treffen alle diejenigen, die Spaß am Motorradfahren haben und sich den wohlverdienten Ausgleich am Wochenende schaffen, weil einige unterwegs sind, die zu blöd sind zu merken, dass an dem Ast Sägen, auf dem sie sitzen.

  9. Ich besitze ein amtlich zugelassenes Motorrad welches der StVZO entspricht, bezahle KFZ Steuern und mir soll nun die Nutzung untersagt werden? Mit welcher Begründung ist das zu rechtfertigen? Verstößt es nicht sogar gegen das Gesetz der Gleichbehandlung? Es werden succzessive die Rechte der Bürger eingeschränkt mit der Begründung der Sippenhaft. Sprich ein zu lautes oder zu schnelles Motorrad und 100 bekommen Fahrverbot. Letztendlich wird man enteignet, denn wann soll man fahren wenn man die Woche über arbeitet? Deutschland, was ist aus dir geworden?

  10. Hinter der Bundesratsinitiative steckt der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet aus Aachen und sein Parteifreund Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath in der Städteregion Aachen und Vorsitzender des Vereins „Silent Rider“. Ich kann mich da des Eindrucks nicht erwehren, daß dies auch wieder eine Aktion von Laschet ist, der an seiner „Kanzlerkandidatur“ bastelt. In der Gemeinde Simmerath ist schon seit vielen Jahren an Wochenende eine Straße für Motorradfahrer gesperrt, die am Rurseeörtchen Woffelsbach vorbeiführt. In Woffelsbach besitzen viele gut betuchte Aachener ihr Wochenendhaus – ein Schuft, wer Böses dabei denkt….
    Im vergangenen Jahr habe ich schon so meine Bedenken gehabt, daß sich der BVDM der Aktion „Silent Rider“ angeschlossen hat.

  11. Ok… Etwas Ambivalent von Euch. Was wollt Ihr wirklich?
    Wie könnt Ihr der Initiative „Silent Rider“ beitreten, sie unterstützen und Euch als Sprecher „der Motorradfahrer“ hinstellen – und im gleichen Atemzug Eure eigenen Forderungen durch diese Petition versuchen zu verhindern?

    Hier Protest ankündigen und dort Fördertöpfe, Aufmerksamkeit, Lokalpolitikerkuscheln und Mitglieder abstauben?

    Tja, diesen Bärendienst der Sippenhaft müsst ihr, wie die Politiker ihre Taten, dem einfachen Menschen wohl „besser erklären“.

  12. Hallo Michael,

    die aktuelle Vorschriftenlage bezgl. Klappenauspuffanlagen und Lautstärkemessung scheint mir sehr unübersichtlich und kompliziert (z.B. Autos mit viel PS dürfen lauter sein als Autos mit wenig PS). Das erschwert auch die Überprüfung durch Ordnungshüter. Auch das durch die Motorelektronik provozierte erzeugen von Fehlzündungen ist für mich ähnlich der Manipulation im Dieselskandal.

    Gibt es relevante Initiativen, die diese Vorschriften vereinfachen und Klappenauspuffe verbieten wollen?

    Ich glaube schon, das die lauten Fahrzeuge (Autos und Motorräder) deutlich leiser werden müssen wenn wir langfristig Fahrverbote vermeiden wollen.

    Liebe Grüße

    Hans-Peter

  13. Ich bin gegen ein Motorrad-Fahrvebot an Sonn- und Feiertagen. Ich bin eine freie Bürgerin in einem freien demokratischen Staat… dachte ich. Wenn ich kein Recht mehr habe, mein Hobby, wofür ich nur an Sonn- und Feiertagen Zeit habe, auszuüben, da an den anderen Tagen arbeitsam und steuerzahlungspflichtig (Lohnsteuer), bin ich nicht mehr verpflichtet, für mein Zweirad Steuern zu zahlen. Gemäß Grundgesetz Artikel 3 sind alle Mensch gleich, egal welcher Hautfarbe, Religion usw. Warum darf ich dann mein Hobby an Sonn- und Feiertagen nicht ausüben? Jeder Hobby-Musiker darf sein Instrument doch auch spielen und das grenzt manchmal an Körperverletzung. In der Nähe meines Wohnortes ist ein Flugplatz. Dort toben sich an den Wochenenden die Hobbyflieger aus und lassen sich und ihre Segelflieger im Minutentakt von mehreren Probelermaschinen in die Lüfte schrauben. Lärmschutz gleich Null für alle Ort im Umkreis von mindestens 5 km und das über Stunden an Sonn- und Feiertagen. Beschwerden gab es schon. Aber die verlaufen im Sande. Wann ist die Motorrad-Demo gegen diesen Irrsinn des Fahrverbotes? Ich bin dabei mit meinem Zweirad!

    • Ich fahre ein von der EU und der Bundesrepublik Deutschland geprüftes und zugelassenes Fahrzeug mit 98db. Das mag sicher lauter sein als andere aber diese Regelungen und Grenzwerte sind von allen EU-Ländern anerkannt worden. Jetzt rückwirkend zu sagen das ist zu laut geht nicht. Dann muss in der EU der Grenzwert neu geregelt werden und ab sofort keine neues Krad über 90db mehr eine Zulassung erhalten. Zubehörteile dürfen nicht mehr veränderbar(mechanisch oder elektronisch) sein, und die Strafen dafür deutlich höher. Eigentlich habe ich aber den Eindruck dass im Zuge des Coronawahnsinns sich die Welt zum Versuchslabor entwickelt : „mal sehen was wir noch durchdrücken und den Leuten zumuten können bis sie sich wehren“

  14. Ich bin gegen ein Motorrad-Fahrvebot an Sonn- und Feiertagen. Ich bin eine freie Bürgerin in einem freien demokratischen Staat… dachte ich. Wenn ich kein Recht mehr habe, mein Hobby, wofür ich nur an Sonn- und Feiertagen Zeit habe, auszuüben, da an den anderen Tagen arbeitsam und steuerzahlungspflichtig (Lohnsteuer), bin ich nicht mehr verpflichtet, für mein Zweirad Steuern zu zahlen. Gemäß Grundgesetz Artikel 3 sind alle Mensch gleich, egal welcher Hautfarbe, Religion usw. Warum darf ich dann mein Hobby an Sonn- und Feiertagen nicht ausüben? Jeder Hobby-Musiker darf sein Instrument doch auch spielen und das grenzt manchmal an Körperverletzung. In der Nähe meines Wohnortes ist ein Flugplatz. Dort toben sich an den Wochenenden die Hobbyflieger aus und lassen sich und ihre Segelflieger im Minutentakt von mehreren Probelermaschinen in die Lüfte schrauben. Lärmschutz gleich Null für alle Ort im Umkreis von mindestens 5 km und das über Stunden an Sonn- und Feiertagen. Beschwerden gab es schon. Aber die verlaufen im Sande. Wann ist die Motorrad-Demo gegen diesen Irrsinn des Fahrverbotes? Ich bin dabei mit meinem Zweirad!

  15. Als ob es nichts wichtigeres gibt. Das ist doch der Wahnsinn. Ist wohl der Hr. Politiker aufgeschreckt und hatte einen Geistesblitz wie er Kapazitäten verschwenden und Arbeitsplätze gefährden kann,. Es gibt viel wichtigeres als uns Bikern das Leben zu vermiesen. Was soll das. Liebe Politik nutz die Zeit und Geld doch lieber um die Straßen richtig in stand zu setzen, nicht nur schlecht zu flicken. Liebe Politik verlasst eure komfortzone und sprecht mit uns dem Volk und vorallem hört uns dem Volk endlich wieder zu.

  16. Ich bin auch sehr gegen ein Fahrverbot jeglicher Art.
    Ich sehe das ebenso wie MalaKa, die schreibt, das wir „freie“ Bürger dieses eigentlich doch tollen Landes sind. Wenn ich nicht jede Strasse mit meinem Motorrad befahren kann, wozu dann zahle ich Steuern für das Bike?
    Wenn das mit den Verboten so weitergeht, wird es mit der Friedlichkeit bald schnell vorbei sein in unserem Staat. Andererseits sind wir auch zu doof, uns alles gefallen zu lassen. Friedlicher, konstruktiver Protest sollte angesagt sein. Wenn es eine Demo geben sollte, sind wir dabei.

  17. Ich kann da Johndra zum großen Teil zustimmen,

    Ihr wundert Euch doch nicht wirklich das es so weit gekommen ist? Ist jemand von Euch schon mal mit dem Rad auf einer Landstraße gefahren, bei der sich ein Pulk Motorradfahrer den größten Spaß machen, gleich neben ein den Hahn aufzudrehen? Ihr könnt das ja gerne mal probieren, damit ihr mal merkt wie das ist wenn einer mit einer überlauten Karre mit viel zu wenig Abstand an Euch vorbeifährt.

    Wie würde Euch das wohl gefallen, wenn Ihr mal an einem Platz Pause macht an denen alle paar Minuten ein Fahrradfahrer vorbei kommt, dann bei Euch mit einem Nebelhorn bemerkbar macht und am besten noch ein wenig Gase aus seinem Körper auslässt?

    Es ist nicht so – wie Ihr anscheinend denkt – das wir das alle geil finden wenn das Motorrad möglichst viel Lärm und Gestank macht.

    Was für Euch vielleicht nicht so leicht zu verstehen ist, da die meisten von Euch ein geschlossenen Helm aufhaben (dann hört sich das sicherlich auch gut an) und die Abgase ja von Euch weggeblasen werden. Wenn man Euch das ungefiltert wieder zuführen würde, würdet Ihr das sicherlich auch nicht mehr so toll finden.

    Ich muss aber auch sagen das es einige, eher älteren Semesters, gibt die Sinnig durch die Lande fahren. Für die tut es mir leid.

    Also – ich finde Ihr habt es selbst in der Hand. Besinnt Euch und drängt nicht anderen Euren Lärm und die Abgase auf. Dann können wir meine ich alle gut damit leben.

    Aber dennoch – kommt bitte alle ohne Unfall durchs Leben!!

  18. danke Reiner.
    Ich fahre selbst Motorrad und es ist genauso wie Du schreibst: Man hört unterm Helm den für die Umwelt lauten Auspuffton gar nicht so intensiv. Das v.a. durch das laute Rauschen des Fahrtwinds. Deshalb haben viele gerne einen lauteren Ton, damit man den Motor überhaupt noch hört, v.a. bei höheren Geschwindigkeiten. Über den Unsinn des Posens und des Fahrens mit hohen Drehzahlen durch Ortschaften sollte man ja eigentlich gar nicht erst diskutieren müssen. Das Verhalten kann man m.E. nur vor sich selbst rechtfertigen, wenn einem die Menschen drumrum scheißegal sind, bzw. man der irrigen Annahme unterliegt, dass das doch gar kein Krach sei, bzw. die anderen den Sound bestimmt auch geil finden.
    So gern ich selbst Motorrad und auch ein sportliches Auto fahre – natürlich am Wochenende, wann den sonst – nerven mich die aktuell verbauten und zugelassenen Klappensteuerungen auch. Ich bin dafür, dass das Messverfahren entsprechend geändert wird. Wie einige Vorredner, bin ich auch eher für vermehrte Polizeikontrollen als für Streckensperrungen. Natürlich kann man aus Klimagründen das sinnlose Herumfahren, nur weil’s Spaß macht, generell in Frage stellen und die Anwohner an viel befahrenen Strecken kann ich sowieso bestens verstehen. Und gerade deshalb sollten wir Motorradfahrer ein bisschen mehr Verständnis für die Belange anderer Menschen und auch Umwelthemen aufbringen, denn, so leid es mir tut, liebe Mitmotorradfahrer – nein, nicht wir alleine sind das Volk.

    für mehr Rücksicht
    Martin

  19. Was kommt als nächstes? Immer mehr Verbote, Gebote und Schikanen.
    Es wird Zeit sich zu wehren gegen einen Staat der uns ständig unsere Rechte nimmt und uns einschränkt wo er nur kann. Wir leben mittlerweile in einer Diktatur und nicht in einer Demokratie.

  20. Ich fahre seit vielen Jahren Motorrad- am liebsten aber allein und unauffällig. Mir ist selbst aufgefallen wie über die Jahre der Motorradverkehr in der Eifel und Westerwald immer stärker angewachsen ist, und vor allem, wie sich nach meinem Empfinden dessen Charakter verändert hat. Außerdem saß bald hinter jedem Busch in der Eifel ein Polizist mit Laserpistole. Deshalb meide ich die typischen Motorradgebiete.
    Darüber hinaus kann ich nachvollziehen das die Anwohner stöhnen und ihre Ruhe haben wollen, besonders und wie alle anderen an den Wochenenden.
    Trotzdem lehne ich die aktuelle Initiative ab. Auch den Neid (das ist eine große deutsche Tugend!) und die Scheinheiligkeit einiger ihrer Befürworter. Stattdessen setze ich auf die Eigenverantwortung der Fahrer-Mehrheit (Greenhorns, Heisssporne und Unbelehrbare ausgenommen).
    Damit unsere „Politiker“ aber etwas echte Arbeit bekommen, möchte ich alle Motorradfahrer auf folgende Petition hinweisen: https://www.openpetition.de/petition/online/laermschutz-an-schienenwegen-oberes-mittelrheintal
    Seit Jahren quälen sich dort Tausende Menschen kontinuierlich mit unerträglichen Lärm. Das ist allen bekannt und sicherlich ärger als der Motorradlärm gegen den jetzt vorgegangen wird. Aber ähnlich wie gegen die Cum-Ex-Milliardengeschäften einiger Priviligierter zu Lasten von uns allen, konnte hier leider noch nichts „von Oben“ erreicht werden. Gegen die Motorradfahrer dauerte es hingegen nur Monate- gegen wehrhaftere Gegner ewig! Liebe (Mit-)Motorradfahrer, unterschreibt bitte diese Petition damit Laschet und Co nicht langweilig wird.

  21. Die Petition 1 hat die 200.000 geknackt (aktuell 202.157) und es sind noch 19 Tage.
    Vielleicht sind es bis dahin auch über 200.000 Zeichner aus Deutschland. (Aktuell 199.083)

  22. Wochenendfahrverbot für Motorradfahrer:

    Eigentlich frage ich mich, wem dieser Kampf eigentlich gilt:
    Den lärmenden und tatsächlichen krankmachenden Unbelehrbaren oder tatsächlich nur dem Motorradfahrer, der sich diese Art der Fortbewegung als Hobby ausgesucht hat.

    Wenn es hier um krankmachenden und belästigenden Lärm ginge, dann wären doch alle gefragt, die eine bestimmte Dezibel-Zahl überschreiten. Ich höre Fahrzeuge, die auf vier Rädern unterwegs sind, die an unserem Haus vorbeibrettern (30er-Zone), die weitaus mehr Dezibel besitzen als so manches Motorrad. Sollte dies der Grund sein, müsste dann hier nicht ein grundsätzliches Verbot ausgesprochen werden, unabhängig von der Art des Fahrzeugs?

    Der Kampfplatz Straße ist von jeher schon ein Tummelplatz für Behelfs-Polizisten, die meinen jeden in seine Schranken zu weisen. Ich sehe täglich Autofahrer, die einem Motorradfahrer die Vorfahrt nehmen, weil Sie der Meinung sind, dass dieser für sie zu schnell unterwegs ist, oder überholt, wo er der Auffassung ist, dass dieser hier nicht überholen sollte. Die Behelfs-Polizisten scheuen auch nicht davor zurück das Leben dieser Fahrer aufs Spiel zu setzen, denn Sie fühlen sich sicher in Ihren Blechumrandungen, die ja eine gewisse Sicherheit vorgaukeln.

    Was die Politiker mit dieser Diskussion des grundsätzlichen Fahrverbotes erreichen ist eine „Jagderöffnung auf Motorradfahrer“. Die Menschen fühlen sich im Recht, Motorradfahrern ihre Grenzen aufzuweisen, denn die Politik ist ja derselben Meinung, dass Motorradfahrer „böse Buben“ sind.

    Schwarze Schafe gibt es in jedem Bereich: sehen wir in die Politik: wie viele Politiker haben schon Unfug getrieben, sich nicht an Gesetze gehalten, betrogen und gelogen. Muss man jetzt dafür die Spezies „Politiker“ grundsätzlich verbieten oder in ihrem Tun und Handeln einschränken?

    Wichtig wäre vielleicht dass alle ein wenig umdenken, Rücksicht aufeinander nehmen, aber sich auch gegenseitig leben lassen. Der ausgestreckte Finger unserer Gesellschaft war noch nie wirklich hilfreich.

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