K 5311 Wagshurst bald wieder frei

Die Strecke Wagshurst -Rheinbischoffsheim (K5311 auch als Motodrom bekannt) muss wieder freigegeben werden. Das Verwaltungsgericht hat unserer Klägerin Birgit M. Recht gegeben!
Zur Zeit bedeutet dies, dass Birgt fahren darf, trotz der Schilder. Wir gehen davon aus, dass die Schilder kurzfristig wieder abgebaut werden und wieder alle regelkonform dort fahren dürfen. Gegen diesen Urteilsspruch kann die Behörde 14 Tage Beschwerde beim OVG einreichen. Deshalb bleibt abzuwarten, wie die Situation in 14 Tagen aussieht.

Das Gericht sowie unser Anwalt und auch der Bundesverband der Motorradfahrer, sehen es so, dass nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt wurden um eine Sperrung zu verhindern. Es gibt laut Gericht wohl noch sogenannte „mildere Mittel“.

Trotzdem fordern wir alle Motorradfahrer auf, erstens erst dann dort wieder zu fahren, wenn die Beschilderung geändert wurde. Denn solange die Schilder stehen, sind sie gültig!

Zum Zweiten fordern wir euch auf, fahrt dort regelkonform und rücksichtsvoll. Es bringt nur die Gefahr eines neuen Versuchs durch die Behörden, wenn dort wieder Unfälle geschehen.

 

 

 

 

5 Gedanken zu „K 5311 Wagshurst bald wieder frei

  1. Hallo allerseits,
    als Einwohner von Wagshurst und langjähriger Motorradfahrer habe ich aufgeatmet, als die Strecke endlich an den Wochenenden gesperrt wurde.
    Somit ist der beschriebene „Erfolg“ für uns im Ort eine Hiobsbotschaft.
    Warum wohl heisst die Strecke nach Rheinbischofsheim im Volksmund „Motodrom“?
    Weil offensichtlich verhinderte Rennfahrer hier ihr Adrenalin suchen. Da geht es x-mal hin und her, mit Helmkamera und auf Zeit – siehe Youtube.
    Dazu noch die ganzen Bikergruppen, die unseren Ort durchqueren, weil die Strecke ja so schön reizvoll ist.
    Wir als direkte Anwohner haben an sonnigen Wochenenden schonmal bei über 300 Motorrädern aufgehört zu zählen, die durch den Ort brettern und sich großteils nicht um Begrenzungen scheren. Echte Erholung sieht anders aus, zumal wir schon von dem Lärm der Autobahn gepestet sind.
    Appelle an vernünftiges Verhalten haben in der Vergangenheit auch nichts bewirkt, da bin ich leider skeptisch.
    Wer hier nicht wohnt, wird sich auch zukünftig einen Dreck um unsere Bedürfnisse kümmern, so sehe ich es mittlerweile leider.
    Gruß,
    Tom Bittner

    • Servus Tom.
      Ich verstehe Dich und auch die Wagshurster Bürger.
      Es ist leider nur ein kleiner Kreis, der die Strecke als Rennstrecke nutzt, aber das wisst ihr sicher. Das sind diejenigen, die Du erwähnt hast mit Helmkamera und Stoppuhr. Da wird dann gewartet, bis ein Biker kommt und der wird dann gejagt. Diese „Motorradfahrer“ machen uns allen das Leben schwer, nicht nur den Bürgern von Wagshurst.
      Trotzdem kann es keine Lösung sein, wegen ein paar „Wilden“ die Strecke zu sperren.
      Du sagst, es wird lautstark durch euer Dorf gebrettert. Hier müsste zuerst über Blitzer, Geschwindigkeits- und Lärmkontrollen nachgedacht werden. Hier sind die Behörden gefordert. Die wenigen, die sich so verhalten sind schnell ausgemacht und wenn genau die ständig kontrolliert werden, vergeht ihnen bald die Lust, durchs Motodrom hin und her zu heizen. Die Kontrolle dieser „Biker“ gestaltet sich ja recht einfach, da sie immer in 2 Gruppen, entweder am Rheinbischofsheimer Sportplatz oder an der Bank nach Ortsausgang in Gruppen anzutreffen sind.
      Wie gesagt: ich verstehe die Wagshurster, stehe aber diesen immer mehr werdenden Restriktionen und Bevormundungen des Bürgers kritisch gegenüber.

      • Es müssen die Regeln vom ALLEN eingehalten werden. Das ganze geschrei der Motorradfahrer ist. iChat nötig , wenn man regelkonforme unterwegs ist.
        Ihr wollt die Beweislast umdrehen : die Polizei soll die Halbbildern stoppen.
        Das ist ganz einfach ein Witz.
        Wir haben Gesetze, die jeder einzuhalten hat und wenn das. iChat geschieht, gibt es Sanktionen.
        Wenn die Straße freigegeben wird, werde ich mit Kamera und Mikrofon am Sonntag an die Straße stellen und jeden zur Anzeige bringen

        • Sorry aber so wie sie schreiben , glaube ich einfach nicht , dass sie im Stande sind , eine Kamera oder ein Mikrofon überhaupt zu bedienen .

          Und wenn doch , nur zur Info .
          Privatmenschen ohne ihr Wissen und ohne ihr Einverständnis nur zu fotografieren , geschweige denn zu filmen , ist eine Straftat . Derlei Amtsanmaßung oder gar Selbstjustiz kann ziemlich nach hinten losgehen .

          Was es mit Beweislastumkehr zu tun hat , den Staat in seine selbstverständliche Pflicht zu nehmen , die Einhaltung der Gesetze mit den notwendigen Mitteln zu kontrollieren bzw. mit Strafen gegenüber Verstößen zu sanktionieren , anstatt pauschal alle zu bestrafen , die sich nichts zu Schulden kommen lassen , wissen wohl auch nur sie allein .

  2. Meinen Glückwunsch an die Klägerin und den Verband BVDM.
    Ich hoffe sie bekommen in der nächsten Instanz (der Kreis und die Stadt Achern wollen das Urteil ja nicht akzeptieren) auch wieder Recht.

    Bezüglich der Unfälle auf dieser Strecke würden mich nähere Infos interessieren, um auch die Argumente der Gegner besser verstehen zu können.
    Denn mir sind nur drei schwere Unfälle bekannt.
    Einen in der Nähe von Wagshurst (nicht weit vom Bildstöckl), dann beim Damm und einen am Waldrand.
    Und das im Zeitraum von ca. 25 Jahren.
    Ist es möglich diese Daten zu veröffentlichen bzw. mir mitzuteilen ?
    Danke

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