Landrat und Bürgermeister im Hochtaunuskreis suchen die Konfrontation mit gesetzeskonformen Motorradfahrern

DER LANDRAT DES HOCHTAUNUSKREISES, DIE BÜRGERMEISTER VON SCHMITTEN UND OBERURSEL SUCHEN VERMUTLICH DIE KONFRONTATION MIT DEN MOTORRADFAHRERN

Vor der testweise Streckensperrung von Straßen rund um den Feldberg für Motorradfahrer hatte der Landrat versprochen, dass die Ergebnisse vorab am runden Tisch mit den Motorradverbänden vertrauensvoll besprochen werden.

Nun müssen wir heute, Stunden vor dem Gespräch am „Runden Tisch“, feststellen, dass die Ergebnisse und Maßnahmen bereits in der Presse veröffentlicht sind.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/zeitweise-sperrung-des-grossen-feldberg-fuer-motorraeder-17611972.html

Der BVDM betrachtet dies als einen klaren Affront und als Ausdruck, dass die Bürgermeister von Oberursel und Schmitten, sowie der Landrat an keiner konstruktiven, friedlichen Problemlösung mit ALLEN Bürgern (auch mit den gesetzeskonformen Motorradfahrern) interessiert sind. Zumal der BVDM in den letzten zwei Jahren mehrfach per Berief zu einem Gespräch aufgefordert  und wirksame Maßnahmen vorgeschlagen hat.

Für den BVDM steht fest: Sollte es zu Streckensperrungen nur für Motorradfahrer kommen, werden wir dagegen vor Gericht klagen. Weiterhin werden wir große machtvolle und fantasiereiche Demonstrationen im Hochtaunuskreis durchführen. Für diese Demonstrationen brauchen wir Eure Unterstützung liebe Biker. Wir setzen auf Euch! Bitte unterstützt uns gegen die offensichtlich geplante Diskriminierung gesetzeskonformen Motorradfahrer.

14 Gedanken zu „Landrat und Bürgermeister im Hochtaunuskreis suchen die Konfrontation mit gesetzeskonformen Motorradfahrern

  1. „Weiterhin werden wir große machtvolle und fantasiereiche Demonstrationen im Hochtaunuskreis durchführen.“ Man beachte die Wortwahl: groß und machtvoll. Was heißt denn bitteschön „machtvoll“? Dass sich ein paar düpierte Gerngroße „vollmachen“, weil sie nicht so ernst genommen werden, wie es ihrem Ego entspricht?

    Man könnte es auch anders formulieren: „Wir werden nun, da unsere Argumente nicht verfangen haben, uns mit großem Kaliber heftig ins eigene Knie schießen“. Es glaubt ja wohl kein klar denkender Mensch, dass die Mopedszene mit xtausend Krachmachern fünfmal durch den Taunus knattert und dann der Landrat zerknirscht zugibt, dass die Biker unvorhergesehener Maßen doch recht hatten?? So funktioniert Politik eher nicht… und das ist auch gut so! Den Gang vor Gericht sollte man sich sparen, ist nur rausgeschmissenes Geld.
    Ich denke es ist an der Zeit einzusehen: die Mehrheit der Menschen im Taunus interessiert es primär nicht, ob der Lärm und Gestank von legalen Maschinen oder von halblegalen oder – gottbewahre! – illegalen Mopeds kommt. Die Mehrheit hat es satt, dass an jedem Saison-Wochenende Hundertschaften von Bikern ihr Hobby zulasten der Anwohner ausleben. Da kann eine Minderheit von Bikern noch so jammern und sich in Selbstmitleid wälzen. Besser wäre es, sich ein sozial verträgliches, nachhaltiges Hobby zu suchen und festzustellen: es geht auch leise und ohne Gestank.

    • Immer schön wenn so ein ökofuzzi von Mehrheit spricht. Hatten wir doch grade erst, wo aus einer angeblichen KanzlerINNENmehrheit am Ende 14% standen.
      Zum Glück kann sich in diesem Lande NOCH jede/r sein Hobby selbst aussuchen und nur weil mir die Straßenbahn draußen zu laut ist, baut auch niemand eine UBahn.

    • @ Peter und Yann: Die Mehrheit im Taunus ist NIE gefragt worden! Die Feldberginitiative, die als Bürgerinitiative diese Streckensperrung will besteht lediglich aus eine Handvoll Bürger, die sich für einflussreich hält. Die Interssengemeinschaft der Motorradfahrer im Hochtaunus beinhaltet mehr Bürger als die sogenannte Feldberginitiative.
      So einfach ist das. Übrigens: Auf 100 Motorräder im Tauns kommen 500 PKW. Diese – und jeder von diesen – macht erheblich mehr Abgase und damit Gestank als jedes Mortorrad. Wobei die Mitglieder der Feldberginitiative auch noch selbst besonders grosse Autos fahren. Tja und alle die Staus auf dem Feldberg und rund um den Feldberg kommen von PKW und nicht vom Motorrädern. Übrigens: Die Motorradstreckensperrungen gelten sogar für Elektro-Motorräder. Lustig, oder? Also so viel zur Nachhaltigkeit!

    • ich frage mich, wenn doch das Ruhebedürfnis der Anwohner so groß ist, warum nicht der gesamte Kfz. Verkehr, runter gefahren wird, 30 Kmh für alle in Orten, oder in Ortsnähe, oder Vollsperrung an Sonntagen für Alle, dann gibt es auch keinen Lärm mehr vom Nachbarsohn, mit dem frisierten Golf und es bleiben die lauten Tracker auch in der Scheune.
      Vielleicht würde auch eine Anti Touristen Aktion gegen zu viel Ausflugsverkehr helfen.
      Allerdings würd3n wir dann drum bitten, nicht mehr in die nächste Stadt zu fahren, um einzukaufen.
      Wie man sich sicher vorstellen kann, haben die Anwohner in Städten den Einkaufs und Pendlerverkehr, der ruhebedürftigen Landbevölkerung auch satt.
      Wenn die Behörden einfach zu unfähig sind, Landräte, aus reiner Bequemlichkeit, lieber Strecken sperren , anstatt für die Einhaltung der StVO zu sorgen, dann muss man mit dem Protest, derer rechnen , die es völlig zu Unrecht trifft. Ich wäre zb bei einer Demo dafür, Geld zu sammeln um diese unfähigen Volksvertreter mit ihren rechtlichen Winkelzügen, in zig Prozesse zu verwickeln, alles auszuloten was möglich ist. ich wohne auch in einem Dorf und trotz Nebenstraße, quälen sich dauernd Tracker und PKW durch unsere Straße, auch das ist Lärm der stört. Haben nicht viele billiges Land zum bauen erworben, Nähe der Hauptverkehrswege, sich dann über Lärm zu beschweren ist schon frech, gegenüber denen die viel mehr fürs Bauland zahlen mussten, es dafür aber ruhiger haben.
      Erinnert mich an den Düsseldorfer Flughafen, dort haben Anwohner Bauland zu Spottpreisen bekommen, Leute, die sonst Niemals, hätten in der Stadt bauen können. Und was ist heute, der Flughafen wird bis aufs Blut bekämpft, mit Klagen überzogen und behindert.

    • Ich hoffe, dass die neue Ampelkoalition endlich den Weg freimacht für die Abschaffung der Pendlerpauschale und die Citymaut in Frankfurt. Die Mehrheit der Frankfurter Bevölkerung ist es endgültig leid, die Bevölkerung von Schmitten und Umgebung an sechs Tagen die Woche unsere Strassen mit Ihren SUV vollstauen zu lassen, während unsere Kinder in Gesichtshöhe von Ihren (aus egoistischen Spargründen natürlich Diesel-) Abgasen vergiftet werden, nur weil Sie egoistischerweise die hohen Immobilienpreise nicht zahlen wollen, um in Frankfurt mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum einkaufen zu kommen. Und dann lassen Sie sich Ihre Sparerei auf unsere Kosten noch von uns Steuerzahlern als Pendlerpauschale subventionieren. Wenn Sie wenigstens mit dem Motorrad oder Roller fahren würden, würden Sie uns Frankfurter nicht auch noch nötigen, Tag für Tag in Ihrem Stau zu stehen. Selbst durch unsere Wohnviertel fahren Sie als Schleichweg Tag für Tag Stoßstange an Stoßstange, leicht zu identifizieren an Ihren Kennzeichen. Sie nötigen uns also, unser Wohnviertel nicht verlassen oder aufsuchen zu können, wann wir möchten. Wenn Sie in Ihre drei Jahresurlaube fliegen, donnern Sie über unsere Köpfe hinweg und verpesten unsere Atemluft mit ungefiltertem Kerosinabgas, das bei zu vollen Tanks beim Landen auch noch über uns abgelassen wird, nur weil Sie in Urlaub müssen. Die Citymaut müsste mindestens 2€/Tag/100kg Leergewicht Ihres Fahrzeugs betragen . Um die viel zu hohen Leasinggebühren für Ihren angeberischen SUV tragen zu können, parken Sie auch noch illegal unsere Fuß- und Radwege und unsere Einfahrten zu, weil Sie als Gernegroße sich nicht einmal die Parkhausgebühren leisten können. Und dann beschweren Sie sich auch noch, wenn wir Ihnen am Wochenende einen Gegenbesuch abstatten. Einen widerwärtigeren Egoismus habe ich noch nie gesehen: „Alle Vorteile für mich und alle Nachteile für die anderen“. Bitte erlösen Sie uns Frankfurter Einwohner von den unerträglichen Belästigungen durch Ihre üblicherweise besonders großen Fahrzeuge und von Ihren grundsätzlich unnötigen Flugreisen und lassen Sie sich nie wieder in Frankfurt blicken.

  2. @ Peter und Yann: stimme zu. Zu beachten ist auch die Formulierung „dass die [Politiker] an keiner konstruktiven, FRIEDLICHEN (Hervorhebung durch mich) Problemlösung mit ALLEN Bürgern interessiert sind.“
    @ Rainald Mohr: darf man erfahren, ob das als mittelbare Gewaltandrohung sowie als Aufruf an die community zu unfriedlichem Verhalten gegen die Allgemeinheit oder die genannten politischen Entscheider zu verstehen ist? Das würde ich mir an Ihrer Stelle nochmal sehr gründlich überlegen und SEHR EINDEUTIG richtig stellen. Andernfalls könnte es dazu kommen, dass ein netter Onkel von der Polizei in Kürze bei Ihnen klingelt und eine sogenannte „Gefährderansprache“ durchführt.
    @Vorstand BVDM: erneut disqualifiziert sich Herr Mohr durch seine Wortwahl für jede Funktion in einem Verein, der hoffentlich mit beiden Beinen auf der demokratischen Grundordnung steht. Damit schadet er dem Ansehen des Vereins – wie lange lassen Sie ihn noch gewähren?

    • @Miriam: Man muss schon sehr viel kriminelle Phantasie besitzen, um aus meinem Text eine Gewaltandrohung heraus zu lesen. Tja, so viel Phantasie wie eine gewisse Miriam habe ich allerdings nicht.

      • er distanziert sich also nicht und stellt auch nichts klar in Sachen friedliche Vorgehensweise – ich hab nichts anderes erwartet.
        @ Vorstand: worauf warten Sie noch?

        • @Miriam: Hallo Miriam: Wie, nur der Vorstand soll handeln? Reicht das? Wie wäre es noch mit diesen Institutionen:
          – UN-Sicherheitsrat
          – NATO
          – EURO-POL
          – CIA
          – Verfassungsschutz
          – Generalbundesanwalt

          Alles Gute……

  3. ich freu mich, dass es nun ruhiger wird in Schmitten und den Nachbarorten. Danke an die mutigen Entscheidungsträger, die diesen ersten Schritt gegangen sind! Hoffentlich folgen weitere Schritte gleicher Art gegen alle Lärmverursacher und Raser!

    • Das ist ja das Problem, einfach auf vier Rädern fahren und ich kann Krach machen soviel wie ich will. Ich brauche keine Angst zu haben, dass man die Strecke nur für Autos sperrt. Das gleiche gilt für Quads, Traktoren, LKW`s, Busse, Rasenmäher, Grölende Fußball (oder was auch immer für-) Fans, und, und und…. Aber leider müssen nur Motorradfahrer eine Sperrung der Strecke fürchten. Nicht weil sie sich daneben benehmen, rasen oder Krach machen, nein, einfach nur weil sie Motorrad fahren. Wer das wirklich OK findet hat irgendetwas nicht verstanden.

  4. Den Prozeß wird der Landrat und die beiden Bürgermeister ziemlich sicher verlieren:
    Keine anderen Mittel vorher probiert, keine Verhältnismäßgkeit gewahrt, keine Gleichbehandlung der Teilnehmer*innen am Straßenverkehr.
    Das Problem ist, dass diese nicht persönlich für die enstandenen Kosten haftbar gemacht werden können und wir wieder alle für solche Entscheidungen nach Gutsherrenart bezahlen dürfen.

  5. Egoismus aller Orten.
    Idioten bekämpfen Volldeppen und schiessen auf alles was sich bewegt.

    Mehr ist das nicht – pseudo-zivil-rechtliche Bekriegerei mit Stammtischbegleitung.

    Wo eine Strasse ist da fahre ich. Schilder nach Gutenberg Buchdruck Methoden designed sind mir wurscht. Und wenn ein Amtssklave mich bittet woanders hin zu fahren, dann mach ich das, gerne.

    Kies-Fallen wie sie gängig sind, sind Mordwerkzeuge. Das Blut hängt an allen Anwohnerhänden! Schilder hin oder her.
    Ich kann sehr gut unterscheiden zwischen einer Mörderkommune und einer Strassenreparatur.

    Mein Bike ist legal, Mein Auto auch, nicht nur legal, sondern gepflegter Original-Standard. Öffentliche Strassen sind als öffentliche Wegstrecken da – keine Renn und Krawallstrecken und kein Privatbesitz einzelner. Aber Renn- und Krawallorabauken gibt es mehr lokal als durch zugereiste. Wie ich immer wieder beobachte wenn ich an zentralen HotSpots mir die KFZ-Schilder anschaue.

    Wer keine öffentliche Strasse wünscht vor seinem Haus soll sich einen toten Wald suchen in dem er die Natur nicht stört und seine Privatstrasse absperren, mit seinem alten Diesel-Karren, Feuer-gefährlichen E-Roller, Agrar-Trecker und Rasenmäher die Öffentlichkeit meiden und seinen Subaru im Keller Parken, statt wie jeder schändliche „Naturliebende“ Jäger im geschützten Naturpark.

    Ich wohne auch an einer „Einflugschneise“ und vor’m Haus parken – bzw. fahren ständig ein/aus gepflegt aufgeputschte EmmissionsSportler. Das kommt, und geht. Sucht euch ein anderes Hobby als sich ständig selbst zu nerven mit äusserlichen Einflüssen. Dieser Hass nährt sich nur selbst.

    Tja, Life is shit, aber nur für die, die es nicht begreifen wollen, dass sie sich Ihr mieses Leben selbst gestalten.
    Live it and let others live it, too.

    Gute Nacht Ihr Deppen auf Beiden Seiten.

    Geniesst das Leben statt euch gegenseitig zu bekämpfen.

  6. Soso, jeder schimpf auf den jeweils anderen.

    Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
    Nett, hier die geballte Frustration derer zu lesen, die gerne auf andere schmpfen.
    Warum werdet ihr nicht Mitglied einer Partei?
    Dann könnt ihr euch in die Grenien wählen lassen und, sobald die Lobbyisten euch gewähren lassen und die Wiederwahl (Pensionsanspruch gesichert) geschafft ist, diese Probleme alle lösen.

    Einfach köstlich, diese einfach gehaltenen Schuldzuweisungen und „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ aussagen zu lesen.

    Wir wollen alle Spaß habe, unsere Hobbys ausleben, auf der anderen Seite möchten wir aber den anderen nicht gewähren, ihre Hobbys auszuleben oder ihren Spaß zu haben. klingt irgendwie EGOISTISCH. Egal, ob mit E-Antrieb oder Diesel oder Wasserstoff, das Problem der überfüllten, Staustraßen werden wir in dieser Dekade nicht lösen.
    Bleibt doch einfach alle an ein, zwei Sommerwochenenden Zuhause, das wird wesentlich mehr bewegen, als ihr euch vorstellt. Die Tankstelle macht keinen Umsatz, das Moped-Café ist leer, der Kuchen muß vernichtet werden, die Anwohner, die ach so geplagten, finden plötzlich keinen Grund, vor Gericht zu ziehen, die Politiker werden keine Möglichkeit finden, sich in den Vordergrund zu spielen, der Reifenhändler wird keine Mopedreifen verkaufen und noch viel wichtiger, Rettungsdienste und Beerdigungsinstitute verlieren Ihre Existenzgrundlage der Wochenenddienste.

    Schöne, heile Welt oder?

    Ach ja, es grenzt schon an überhebliche Unverschämtheit, andere KommentarschreiberInnen Kommentarschreibende wegen ihrer Meinung als Ökospinner zu bezeichnen. Da sollte doch die gegenseitige Wertschätzung und der gegenseitige Respekt etwas mehr Gewicht haben aber so sind wir, egoistisch und unsozial.

    So, jetzt könnt ihr mich beschimpfen und dumm von der Seite anmachen, es interessiert mich nicht.
    Ich fahre auch weiterhin mit einem §-konformen Moped innerhalb der StVO-Vorgaben und muss nicht mitten im Dorf hirnlos den Hahn aufdrehen.

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