BORN TO BE WILD – auf dem Sandplacken/ Taunus

BORN TO BE WILD  –  auf dem Sandplacken/ Taunus

Get your motor runnin‘

Head out on the highway

Looking for adventure

In whatever comes our way

https://www.youtube.com/watch?v=rMbATaj7Il8

Dieser Sound schallte am Samstag den 14.05.2022 über den Sandplacken.

Wer nicht dabei war, hat echt was versäumt. Jetzt nachträglich hier nachlesen..

 

6 Gedanken zu „BORN TO BE WILD – auf dem Sandplacken/ Taunus

  1. Ich finds gut, dass die Presse die „Diskriminierung“ nur in Anführungszeichen druckt! Wer hordenweise seinen Mitmenschen so auf den Wecker geht wie die Biker, der sollte mal eine Reflektionsschleife drehen, ob der Schutz der Anwohner vor massenhaftem Freizeitlärm und Gestank wirklich diskriminierend sein kann. Ich hoffe, die politischen Verantwortungsträger „diskriminieren“ konsequent weiter!!

    • Lieber Arnold,

      wird sind keine Horden, sondern ganz normale Menschen. Darüber hinaus widerspricht es den Grundsätzen unseres Rechtsstaates, wenn legal zugelassene Fahrzeuge von der Benutzung einzelner Strecken ausgeschlossen werden.
      In Städten wie Mannheim oder Hamburg wurden von der Polizei Arbeitsgruppen eingerichtet, welche das Fahren von illegalen „getunten“ KFZ durch verstärkte Kontrollen unterbinden sollen. Bei Motorrädern sei dies angeblich aber nicht möglich und dann wird die Fahrt für sämtliche Motorradfahrer*innen auf beliebten Strecken verboten. Ist halt einfacher und so kann man sich als Lokalpolitiker profilieren handlungsfähig zu sein indem man die bösen, bösen Motorradfahrer*innen „bekämpft“. An Ihrer Stelle würde ich mich nicht bei den politischen Verantwortungsträgern bedanken, welche Geld zum Fenster rauswerfen, da deren „Maßnahmen“ regelmäßig von Gerichten wieder einkassiert werden. Vielleicht wäre es stattdessen sinnvoller die Polizei zu bitten häufiger Lärmmessungen durchzuführen. Eine andere Möglichkeit wäre es an einem Wochenende im Monat die Strecken für sämtlichen KFZ-Verkehr zu sperren und nicht nur für Motorräder. Das wäre dann wenigstens Gleichbehandlung.

      Viele Grüße

      Tom

  2. Hallo Tom,
    ein anderer Kommentator hat vor einiger Zeit mal auf das Verkehrsschild 251 hingewiesen. Wenn Sie sich mal kundig machen möchten: es gibt vollkommen akzeptiert und rechtsstaatlich seit Jahrzehnten etabliert die Verkehrszeichen 250 – 269 und sie alle betreffen legale Fahrzeuge und legale Pferde, je nach Hintergrund. Das bedeutet, dass Ihre und von manch anderem hier vertretene steile Pauschal-These, der Unrechtmäßigkeit gar nicht stimmen kann. Wer’s trotzdem fortfährend behauptet ist ein Lügner, um es mal deutlich zu sagen. Die spannende Frage ist lediglich, ob die Entscheidung im Einzelfall einer Strecke rechtsstaatlich richtig läuft. Und da gibt es etablierte Rechtsgrundsätze der Verhältnismäßigkeit im weiteren und im engeren Sinne (lässt sich alles googlen und muss dann noch mit Hirnschmalz nachgewürzt werden). Daran allein kann man die Diskussion aufziehen, alles andere ist Kikkifazz.

    • Hallo Bernd,

      legal, illegal, das sind doch alles bürgerliche Begriffe… ;o):
      Interessanter Punkt mit den Pferden und mit dem Verkehrsschild 251. Meine Sichtweise ist aber etwas anders als die Ihrige, vielleicht können wir uns ja auf Folgendes einigen:
      Das Schild 251 wird wahrscheinlich nur einzelne unbedeutende, sehr kurze Teilstrecken betreffen, wo durch Gegenverkehr das Passieren von zwei entgegenkommenden vierspurigen Fahrzeugen nicht möglich ist. Das Anbringen des Schildes 251 wird nicht vorgenommen, um illegale Autos zu sanktionieren.

      Dies ist in unserem Fall anders:
      Die Politik sperrt Strecken für Motorräder aufgrund von Lärmbelästigungen, welche durch illegale Motorräder hervorgerufen (z. B. durch ausgebauten db-Eater, etc.) werden. Damit trifft die Politik aber nicht nur Fahrer*innen mit illegalen Motorrädern, sondern auch solche mit legalen Bikes. Und da sitzt der Teufel im Detail: Bei Autos, welche illegal (zumindest von der Geräuschkulisse her) gerne im Zentrum von Großstädten zum Posen benutzt werden, bildet die Polizei häufig eine Sonderkommission und sanktioniert entsprechende Vergehen. Dort werden andere Autofahrer, welche „legale“ Autos fahren, aber nicht generell vom Verkehr ausgeschlossen und entsprechend „mit-„sanktioniert. Das hatte ich im Sinn, als ich geschrieben habe, dass es den Grundsätzen unseres Rechtsstaates widerspreche, wenn legale Fahrzeuge von der Benutzung einzelner Strecken ausgeschlossen werden. Dass irgendwo schon Innenstädte generell für Autos gesperrt wurden, weil dort ein paar mit aufgemotzten Autos rumkurven, ist mir nicht bekannt.

      Und zu guter letzt noch etwas zum Thema sch***egal:
      Seit Jahren fahren in Deutschland Diesel-PKWs durch die Gegend, welche sich nicht an Abgasvorschriften halten und mit denen auch bei der KFZ-Steuer betrogen wird. Das ist aber der Polizei, Sie ahnen es, sch***egal. Wehe Du fährst aber mit einem Nummernschild durch die Gegend, welches ein bisschen zu steil steht. Dann darf man gerne Mal € 500,– löhnen, wenn man an den falschen Polizisten gerät. Verstehen Sie mich nicht falsch, die Leute, welche diese Autos gekauft haben sind nicht die Schuldigen, die Autokonzerne aber sehr wohl. Das Interessante ist jetzt, dass die Personen, welche solche Autos fahren eine Entschädigung zum Beispiel von VW einklagen können, aber nicht dazu verpflichtet sind ihr Auto mit einem Kat nachzurüsten. D. h. viele von denen kassieren die Knete und fahren weiter mit ihrer Dreckschleuder durch die Gegend. Und es interessiert keinen Polizisten: Geil, oder?

      Viele Grüße

      Tom

      • Hallo Tom,
        „Dass irgendwo schon Innenstädte generell für Autos gesperrt wurden, weil dort ein paar mit aufgemotzten Autos rumkurven, ist mir nicht bekannt.“ – In sehr vielen Städten werden Verkehrsräume neu umverteilt, bspw. in Frankfurt/Main. Es wurden vor Jahren und Jahrzehnten Fußgängerzonen, verkehrsberuhigte Bereiche, Anlieger- und Fahrradstraßen und was weiß noch für Modelle umgesetzt. Parkplätze werden reduziert, Anwohnerparken usw. eingerichtet. Was ich damit sagen will: die Gesellschaft verändert sich und damit auch die Verkehrspolitik innerhalb und außerhalb von Städten. Die meisten dieser Einschränkungen betreffen Autos und andere Kfz unabhängig davon, ob sie legal sind oder nicht. Das finden Betroffene immer erstmal doof und das kann ich nachvollziehen, aber andererseits stimmt einfach nicht, was hier im Forum immer wieder wahrheitswidrig behauptet wird: dass legale Biker als einzige und stellvertretend für sonst wen bestraft würden. Da hat sich hier im Forum eine Blase der selektiven Wahrnehmung und der aggressiven Wortwahl gehätschelt, die weitgehend Selbsttäuschung und Selbstbemitleidung bedeuten. Das ist selbstverschuldetes Unglück…
        Zum Diesel-Skandal: völlig einverstanden mit dir!

        • Hallo Bernd,

          ok, nächste Runde: ;o)
          wie schon gesagt: „Das irgendwo schon Innenstädte generell für Autos gesperrt wurden, weil dort ein paar mit aufgemotzten Autos rumkurven, ist mir nicht bekannt.“
          Leider gehst Du hierauf nicht ein, weil Du zugeben müsstest, dass das stimmt. Zu selektiver Wahrnehmung sage ich hier mal besser nichts…
          Du begründest Motorradfahrverbote mit einer sich verändernden Gesellschaft. Das ist ziemlich wischiwaschi und kein Argument. Wie gesagt, ich denke, die große Mehrzahl der Motorradfahrer hätte nichts dagegen, wenn zum Beispiel Ausflugsstrecken am ersten Wochenende im Monat für sämtlichen privaten KFZ-Verkehr gesperrt werden würden. Das wäre dann Gleichbehandlung. Hierauf wird aber nicht eingegangen, weil, tja, gute Frage nicht?
          Nichts für ungut. Wir haben hier halt unterschiedliche Meinungen.
          Dir schöne Pfingsten.

          Tom

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